Eduki Erfahrungen als Autorin: Mein ehrlicher Erfahrungsbericht

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Eduki Erfahrungen als Autorin

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Quick Facts: Meine Eduki Erfahrungen

  • Ich bin seit mehreren Jahren Autorin bei Eduki. Am Anfang habe ich vor allem Materialien hochgeladen, die ich sowieso schon erstellt hatte. Während meines Referendariats von Mai 2024 bis November 2025 kamen dann immer mehr Ref-Materialien dazu.

  • Seit Januar 2026 arbeite ich quasi hauptberuflich als Autorin bei Eduki. Ich verdiene damit aktuell mein Geld für meine Weltreise und baue meine Materialien, meinen Instagram-Account und meine Website immer weiter aus.

  • Ich bin sehr dankbar für die Plattform, aber nicht alles ist perfekt. Eduki bietet mir Reichweite, Verkaufsmöglichkeiten und eine einfache technische Abwicklung. Gleichzeitig sind Provisionen, neue Sale-Regelungen, Gutscheinänderungen, KI-Konkurrenz und Bewertungen manchmal wirklich frustrierend.

Warum ich diesen Artikel schreibe

Ich werde immer wieder gefragt, wie meine Erfahrungen als Autorin bei Eduki sind. Lohnt sich das? Kann man damit wirklich Geld verdienen? Wie viel Aufwand steckt dahinter? Ist Eduki fair? Wie läuft das mit Sichtbarkeit, Bewertungen, Freebies und Instagram?

Und ganz ehrlich: Die Antwort ist nicht nur „Ja, alles ist toll“. 

Ich bin sehr glücklich, dass es Eduki gibt. Ohne diese Plattform könnte ich vermutlich nicht so arbeiten, wie ich gerade arbeite. Gleichzeitig gibt es einige Dinge, die mich als Autorin nerven, frustrieren oder verunsichern.

Deshalb möchte ich in diesem Artikel einmal ehrlich erzählen, wie ich Eduki als Autorin erlebe: Was gut läuft, was schwierig ist, was sich verändert hat und was ich heute anders machen würde. Das ist natürlich nur mein persönlicher Erfahrungsbericht. Andere Autorinnen und Autoren machen vielleicht ganz andere Erfahrungen.

Wie ich mit Eduki gestartet bin

Ich bin seit mehreren Jahren Autorin bei Eduki. Am Anfang war das bei mir aber überhaupt nicht strategisch. Ich habe einfach Materialien hochgeladen, die ich sowieso schon hatte. Damals war es eher so: „Ach, das Material habe ich eh erstellt. Dann kann ich es ja auch hochladen.“

Ich hatte keinen großen Plan, keinen professionellen Shopaufbau, keine Strategie für Produktbilder, keine durchdachte Nische und auch keinen Instagram-Account, der meine Materialien regelmäßig beworben hat.

Während meines Refs von Mai 2024 bis November 2025 hat sich das verändert. Ich habe angefangen, Ref-Sachen hochzuladen, also Materialien, die aus echten Unterrichtsreihen, Unterrichtsbesuchen, Lehrproben und Planungen entstanden sind. Gleichzeitig habe ich meinen Instagram-Account aufgebaut.

Und ab Januar 2026 wurde Eduki dann für mich wirklich ernst. Seitdem arbeite ich quasi hauptberuflich als Autorin dort und verdiene mir mein Geld für meine Weltreise damit. Das klingt jetzt vielleicht total wild, aber es ist nicht so, dass ich über Nacht „Eduki-Erfolg“ hatte. Es war eher ein Prozess aus: Material erstellen, hochladen, verbessern, Instagram aufbauen, Website aufbauen, Rückmeldungen bekommen, neue Reihen planen, wieder überarbeiten, wieder hochladen und wieder bewerben.

Und genau das ist ein Punkt, den viele unterschätzen: Eduki kann eine tolle Einnahmequelle sein, aber es ist Arbeit. Sehr viel Arbeit, wenn man davon leben möchte.

Eduki Erfahrungen als Autorin

Was ich an Eduki wirklich schätze

Ich möchte mit den positiven Dingen anfangen, weil ich trotz aller Kritik wirklich dankbar für die Plattform bin.

Eduki gibt Autor*innen die Möglichkeit, Unterrichtsmaterialien unkompliziert zu verkaufen. Ich muss keinen eigenen Shop programmieren, kein eigenes Zahlungssystem einrichten und keine einzelne Rechnung an Käufer*innen verschicken. Für mich ist das ein riesiger Vorteil.

Besonders schätze ich:

  • Ich kann Materialien hochladen und sichtbar machen.

  • Käufer*innen finden meine Produkte direkt über die Plattform.

  • Eduki übernimmt viele technische Abläufe und die Werbung.

  • Es gibt eine große Zielgruppe aus Lehrkräften.

  • Ich kann Materialien verkaufen, die aus meiner eigenen Unterrichtspraxis oder Planungserfahrung entstehen.

  • Ich kann mir ein Einkommen aufbauen.

  • Ich kann auch ältere Materialien weiterhin verkaufen.

  • Ich erreiche Menschen, die ich über meine Website oder Instagram allein vielleicht nicht erreichen würde.

Gerade für mich, weil ich aktuell viel reise und ortsunabhängig arbeite, ist das natürlich ein riesiger Vorteil. Ich kann unterwegs Materialien erstellen, hochladen, aktualisieren und bewerben.

Was mich an Eduki frustriert

So dankbar ich bin, so ehrlich muss ich auch sagen: Es gibt Dinge, die mich wirklich frustrieren.

Ein Punkt ist für mich die Auszahlung. Natürlich weiß ich, dass eine Plattform Geld verdienen muss. Eduki stellt Technik, Reichweite, Zahlungsabwicklung und Infrastruktur bereit. Trotzdem fühlt es sich manchmal hart an, wenn man sieht, wie viel vom Verkaufspreis am Ende wirklich bei einem selbst landet.

Ich habe zum Beispiel ein Materialpaket für 59,99 € im Verkauf. Ausgezahlt bekomme ich bei einem Verkauf davon nur 38,83 €. Und ja: Das ist immer noch Geld. Aber wenn man bedenkt, wie viele Stunden Arbeit in so einem Paket stecken, ist das manchmal wirklich frustrierend.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich ohne Eduki vieles selbst organisieren müsste. Und genau das ist der Zwiespalt: Ich bin manchmal frustriert über die Abzüge, aber gleichzeitig dankbar, dass ich nicht alles allein technisch und organisatorisch lösen muss. Eduki erklärt im Hilfebereich, dass sich Honorare aus verschiedenen Faktoren wie Honorarstufen, Umsatzsteuer und Transaktionsgebühren zusammensetzen. (Eduki)

Die Sache mit Sales, 100%-Aktionen und Gutscheinen

In den letzten Monaten gab es einige Neuerungen, die mich ehrlich gesagt zuerst gestörrt haben. Früher konnte man Materialien in einen 100%-Sale setzen. Das war für mich als Autorin extrem hilfreich, weil dadurch sehr viele neue Käufer*innen auf meine Materialien aufmerksam geworden sind.

Ich hatte teilweise tausende Materialdownloads innerhalb eines Monats. Das hat zwar kein Geld, aber Reichweite gebracht. Menschen haben meine Materialien kennengelernt, meinen Shop gefunden und sind mir gefolgt. Das ist jetzt deutlich schwieriger.

Soweit ich es verstehe, hängt das mit Regelungen rund um Rabatte und Preisangaben zusammen. Ich verstehe den Gedanken dahinter total: Für Käufer*innen soll transparent sein, ob ein Material wirklich im Angebot ist. Es soll nicht künstlich ein Rabatt angezeigt werden, wenn der Preis vorher gar nicht realistisch höher war. Aus Käuferperspektive finde ich das absolut nachvollziehbar.

Aus Verkäuferinnensicht ist es trotzdem doof. Denn 100%-Sales waren für mich ein wichtiges Sichtbarkeitsinstrument. Ich konnte neue Menschen erreichen, mein Material zeigen, Vertrauen aufbauen und meine Followerzahl steigern. Das fällt jetzt weitgehend weg. 

Heute, am 11.06.2026, kam noch eine neue Mail, dass man vorerst auch keine 100%-Gutscheine mehr erstellen kann und auch keine Gutscheine mit Geldbeträgen. Auch hier verstehe ich grundsätzlich, warum solche Schritte gemacht werden. Aber als Verkäuferin bin ich ehrlich gesagt kein großer Fan davon.

Mein wöchentliches Sonntags-Freebie lief bisher normalerweise über einen 100%-Eduki-Discount-Code. Das geht jetzt nicht mehr so wie vorher. Das ist für mich gerade eine der größten Veränderungen: Ich muss Sichtbarkeit und Freebie-Strategien ab jetzt definitiv stärker unabhängig von Eduki denken.

Eduki Erfahrungen als Autorin

Sichtbarkeit: Ohne Instagram wäre es schwerer

Meine Sichtbarkeit ist durch Instagram definitiv angestiegen.

Ich glaube nicht, dass meine Eduki-Materialien allein über die Plattform so stark gewachsen wären, wenn ich nicht parallel Instagram aufgebaut hätte. Instagram hilft mir, meine Materialien zu zeigen, Einblicke zu geben und Menschen mitzunehmen. Viele Käufer*innen kennen mich inzwischen nicht nur als „Shop“, sondern als Caro. Sie sehen, wie Materialien entstehen, was ich plane, welche Themen ich aufgreife und warum ich etwas so strukturiere.

Das schafft Vertrauen.

Auch meine Website hilft mir sehr. Wenn ich Materialien in Blogartikeln erwähne, passende Unterrichtsreihen beschreibe oder konkrete Unterrichtsideen teile, werden Materialien viel eher gefunden und verstanden. Ich glaube deshalb: Wer heute auf Eduki sichtbar werden möchte, sollte nicht nur auf Eduki selbst setzen.

Natürlich kann man dort gefunden werden. Aber gerade durch die Menge an Materialien und die steigende Konkurrenz ist es enorm hilfreich, eigene Kanäle aufzubauen.

Followerzahl und Reichweite

Meine Followerzahl bei Eduki steigt aktuell kaum noch so stark wie früher. Das hängt für mich auch mit den wegfallenden 100%-Sales zusammen.

Früher haben viele Menschen über kostenlose Downloads meinen Shop entdeckt und sind geblieben. Diese Strategie ist jetzt so nicht mehr möglich. Trotzdem bin ich bald bei 40.000 Followern auf Eduki — yippie!

Das ist natürlich total schön und ich freue mich sehr darüber. Gleichzeitig merke ich, dass Wachstum nicht selbstverständlich ist. Es reicht nicht, einfach irgendetwas hochzuladen und zu hoffen, dass es gefunden wird.

Sichtbarkeit entsteht durch:

  • gute Materialien

  • klare Produktbilder

  • verständliche Beschreibungen

  • passende Suchbegriffe

  • regelmäßige Aktivität

  • externe Reichweite über Instagram oder Website

  • Wiedererkennungswert

  • Qualität

  • Vertrauen

Und genau das ist Arbeit.

Bewertungen bei Eduki: schön, aber schwierig

Bewertungen sind ein Thema, bei dem ich persönlich sehr gemischte Gefühle habe.

Natürlich freue ich mich immer sehr, wenn ein Material gut bewertet wird. Es ist schön zu sehen, dass sich jemand die Zeit nimmt und eine positive Rückmeldung gibt. Aber ganz ehrlich: Als Käuferin haben mir Bewertungen bisher kaum etwas gebracht. Ich habe sie selten gelesen und sie haben mir persönlich nicht unbedingt ein besseres Gefühl beim Kauf gegeben.

Als Verkäuferin können Bewertungen aber emotional ziemlich reinhauen. Ich hatte zum Beispiel den Fall, dass ein Material mit 1 von 5 Sternen bewertet wurde, weil ein Rechtschreibfehler enthalten war. Ich habe das Material danach verbessert, aber die Bewertung blieb natürlich stehen. Und das ist einfach frustrierend.

Natürlich dürfen und sollen Fehler kritisiert werden. Und natürlich ist es meine Verantwortung, Materialien sorgfältig zu prüfen. Aber eine 1-Sterne-Bewertung für einen Rechtschreibfehler fühlt sich hart an, wenn in dem Material sehr viel Arbeit steckt und der Fehler behoben wurde.

Ich glaube, viele Käufer*innen unterschätzen, wie sehr Bewertungen uns Autoren emotional treffen können. Gerade wenn man sehr viel Herzblut in ein Material steckt.

KI verändert den Eduki-Markt

Ein weiterer großer Einschnitt ist für mich die Einführung und Verbreitung von KI.

Ich nutze KI selbst und finde sie sehr hilfreich. Sie kann bei der Materialerstellung unterstützen, Ideen strukturieren, Texte vereinfachen, Differenzierungen anregen oder Formulierungen verbessern. Aber KI verändert den Markt massiv.

Früher war es aufwendiger, Bildkarten, einfache Arbeitsblätter, Ausmalbilder oder kurze Übungsformate zu erstellen. Heute kann das theoretisch jede Person viel schneller produzieren. Das bedeutet: Einfache Materialien stechen weniger heraus.

Wenn mein Material keinen neuen Aspekt enthält, keine komplette Reihe bietet, keine gute Struktur hat oder keinen echten Mehrwert liefert, wird es schwerer sichtbar zu werden. Für mich heißt das: Ich muss stärker auf Qualität, Tiefe und Gesamtpakete setzen.

Materialien, die aus meiner Sicht weiterhin besser funktionieren können, sind zum Beispiel:

  • komplette Unterrichtsreihen

  • Unterrichtsbesuchs-Materialpakete

  • differenzierte Einheiten

  • durchdachte Materialsammlungen

  • Materialien mit rotem Faden

  • editierbare Dateien

  • Kombination aus Planung und Material

  • praxiserprobte oder praxisnahe Pakete

  • Materialien mit klarer didaktischer Idee

KI kann helfen. Aber sie ersetzt nicht automatisch Erfahrung, Struktur, Unterrichtslogik und didaktisches Denken.

Eduki Erfahrungen als Autorin

Was gute Materialien heute ausmacht

Ich glaube, dass es heute nicht mehr reicht, einfach „schöne“ Materialien zu erstellen. Schönes Design ist wichtig, aber es ist nicht alles. Gute Materialien brauchen für mich eine klare Zielgruppe und einen echten Unterrichtsbezug. Sie sollten einen roten Faden, eine saubere Differenzierung, klare Arbeitsaufträge und natürlich fachliche Richtigkeit haben. Wenn möglich sind editierbare Bestandteile super praktisch.

Über das Material hinaus finde ich verständliche Produktbeschreibungen, gute Vorschaubilder, konkrete Einsatzideen und eine realistische Unterrichtstauglichkeit sehr hilfreich. Gerade weil durch KI so viele einfache Materialien entstehen können, wird der didaktische Mehrwert wichtiger.

Ich frage mich inzwischen bei jedem Material: Warum sollte jemand genau dieses Material kaufen?Wenn ich darauf keine gute Antwort habe, ist das Material vielleicht noch nicht stark genug.

Kann man mit Eduki Geld verdienen?

Ja, man kann mit Eduki Geld verdienen.

Aber ich glaube, man sollte nicht unterschätzen, wie lange es dauern kann und wie viel Arbeit dahintersteckt. Bei mir ist Eduki inzwischen ein wichtiger Teil meines Einkommens. Seit Januar 2026 arbeite ich quasi hauptberuflich als Autorin und verdiene mir damit mein Geld für die Weltreise.

Aber das bedeutet nicht, dass jede Person einfach ein paar Materialien hochlädt und dann davon leben kann. Was oft unsichtbar bleibt:

  • die vielen Stunden Materialerstellung

  • die Zeit für Produktbilder

  • die Optimierung von Beschreibungen

  • die Überarbeitung alter Materialien

  • die Kommunikation mit Käuferinnen

  • die Instagram-Arbeit

  • die Website-Arbeit

  • die Themenplanung

  • die Saisonplanung

  • der Druck, regelmäßig Neues zu erstellen

Eduki lohnt sich definitiv, aber es ist kein passives Einkommen im Sinne von „einmal irgendwas hochladen und nie wieder etwas tun“. Natürlich können Materialien langfristig weiter verkauft werden. Aber Sichtbarkeit, Aktualität und Qualität müssen gepflegt werden.

Wie viel Geld ich 2026 mit Eduki verdiene, kannst du hier lesen.

Steuern, Gewerbe und rechtliche Themen

Ich bin ehrlich: Das Thema Steuern und Gewerbe ist nicht mein Lieblingsthema.

Für mich ist praktisch, dass Eduki vieles technisch und organisatorisch abwickelt. Gleichzeitig muss man natürlich individuell prüfen, was steuerlich gilt. 

Ich verdiene nicht so viel, dass ich das Gefühl habe, ein riesiges Unternehmen zu führen. Aber Einnahmen müssen natürlich am Ende des Jahres betrachtet und steuerlich eingeordnet werden. Eduki weist selbst darauf hin, dass Einnahmen aus Eduki in der Einkommensteuererklärung angegeben werden müssen, ab dem ersten Verkauf. (Eduki Hilfe)

Ich schreibe das hier bewusst nicht als Steuerberatung. Dafür bin ich nicht qualifiziert. Wenn du selbst bei Eduki verkaufen möchtest, solltest du dich unbedingt individuell informieren oder steuerlich beraten lassen.

Meine größten Vorteile als Eduki-Autorin

Für mich sind die größten Vorteile:

  • Ich kann mit Unterrichtsmaterial Geld verdienen.

  • Ich kann ortsunabhängig arbeiten.

  • Ich kann Materialien teilen, die anderen Lehrkräften helfen.

  • Ich kann aus Unterrichtsideen langfristige Produkte machen.

  • Ich habe eine Plattform mit vorhandener Zielgruppe.

  • Ich brauche keinen komplett eigenen Shop.

  • Ich kann meine Materialien immer wieder aktualisieren.

  • Ich kann mein Wissen aus Ref, Unterricht und Planung weitergeben.

  • Ich kann mein Einkommen mit Instagram und Website verbinden.

Gerade der letzte Punkt ist für mich entscheidend. Eduki allein wäre für mich wahrscheinlich nicht so stark. Eduki plus Instagram plus Website funktioniert deutlich besser.

Eduki Erfahrungen als Autorin

Meine größten Nachteile als Eduki-Autorin

Die größten Nachteile (aber meist auch verständlichen Schritte) sind für mich:

  • Man bekommt nur einen Anteil des Verkaufspreises.

  • Große Materialpakete fühlen sich durch die Abzüge manchmal frustrierend an.

  • Neue Sale- und Gutscheinregelungen erschweren Sichtbarkeit.

  • 100%-Freebie-Strategien funktionieren nicht mehr wie früher.

  • Bewertungen können unfair oder hart wirken.

  • KI erhöht die Konkurrenz, denn einfache Materialien stechen weniger heraus.

  • Sichtbarkeit ist nicht garantiert.

  • Plattformänderungen können die eigene Strategie plötzlich verändern.

  • Man ist abhängig von Regeln, die man selbst nicht bestimmt.

Das klingt jetzt viel, aber ich möchte es bewusst ehrlich schreiben. Ich bin nicht unzufrieden mit Eduki. Aber ich sehe die Plattform nicht durch eine rosarote Brille.

Was ich neuen Eduki-Autor*innen raten würde

Wenn du selbst mit Eduki starten möchtest, würde ich dir diese Dinge raten:

  1. Lade nicht einfach irgendwas hoch: Nur weil du ein Material hast, heißt es nicht automatisch, dass es gut verkäuflich ist. Überlege: Für wen ist es? Welches Problem löst es? Warum ist es hilfreich?

  2. Denke in Reihen statt Einzelblättern: Ein einzelnes Arbeitsblatt kann gut sein. Aber komplette Reihen, Pakete oder strukturierte Materialien haben oft einen größeren Mehrwert.

  3. Baue dir externe Sichtbarkeit auf: Instagram, Pinterest, Website oder Blog können enorm helfen. Aber auch das benötigt Arbeit!

  4. Gestalte gute Vorschaubilder: Viele Menschen entscheiden sehr schnell, ob ein Material professionell wirkt. Gute Produktbilder sind wichtig.

  5. Schreibe klare Beschreibungen: Erkläre genau, was enthalten ist, für welche Klasse es geeignet ist und wie man es einsetzen kann. Ich "blurre" die meisten meiner Materialien nicht mehr, damit eindeutig ist, was erworben wird.

  6. Rechne realistisch: Nicht jeder Upload wird ein Bestseller. Manche Materialien laufen sofort gut, andere kaum. Das gehört dazu.

  7. Nimm Bewertungen nicht zu persönlich: Das ist leichter gesagt als getan. Aber nicht jede Bewertung bildet den Wert deiner Arbeit fair ab.

  8. Qualität schlägt Masse: Das musste ich selbst lernen, aber gerade durch KI wird Qualität wichtiger. Materialien mit echter Struktur und Unterrichtslogik werden langfristig relevanter sein. 

  9. Überarbeite alte Materialien: Manchmal lohnt es sich, alte Produkte zu verbessern, statt immer nur Neues zu erstellen.

  10. Mach dich nicht komplett abhängig: Eduki ist eine tolle Plattform, aber eigene Kanäle sind wichtig. Eine Website, ein Newsletter oder Social Media können dir mehr Unabhängigkeit geben.

Typische Fehler neuer Autor*innen

Typische Fehler, die ich oft sehe oder selbst gemacht habe:

  • Materialien ohne klare Zielgruppe hochladen (manchmal schwer, wenn es mehrere gibt)

  • Produktbilder vernachlässigen und Beschreibungen zu kurz halten

  • keine Suchbegriffe mitdenken und zu wenig Vorschau zeigen

  • Materialien nicht überarbeiten

  • Preise nicht durchdenken

  • Bewertungen zu persönlich nehmen

  • rechtliche Themen unterschätzen 

  • zu schnell aufgeben

Gerade am Anfang braucht man Geduld. Eduki-Erfolg entsteht selten über Nacht.

Was ich heute anders machen würde

Wenn ich noch einmal starten würde, würde ich wahrscheinlich früher strategischer arbeiten. Ich würde früher einen wiederkehrenden "Stil" entwickeln und früher mit Instagram starten. Außerdem würde ich stärker in Reihen und Paketen denken, die Produktbilder professioneller gestalten und Materialien konsequenter überarbeiten. 

Trotzdem bereue ich meinen Weg nicht. Ich glaube, vieles musste sich organisch entwickeln. Am Anfang habe ich hochgeladen, was da war. Heute plane ich bewusster, welche Materialien wirklich zu Carosclass passen.

Mein Fazit: Lohnt sich Eduki als Autorin?

Für mich: Ja.

Eduki lohnt sich für mich, weil ich dadurch ortsunabhängig arbeiten kann, meine Materialien verkaufen kann und mir aktuell einen Teil meines Lebens und meiner Weltreise finanziere. Aber: Eduki ist nicht perfekt.

Ich finde manche Neuerungen aus Verkäufer*innensicht schwierig. Ich vermisse die Reichweite durch 100%-Sales und finde es frustrierend, wie viel vom Verkaufspreis manchmal nicht bei mir landet. Bewertungen können wehtun. KI macht den Markt voller und schneller und Plattformänderungen können die eigene Strategie ziemlich durcheinanderbringen.

Trotzdem bin ich dankbar. Dankbar, dass ich meine Materialien teilen kann. Dankbar, dass andere Lehrkräfte sie nutzen. Dankbar, dass ich damit Geld verdienen kann. Dankbar, dass aus einer Idee, ein paar Ref-Materialien und einem Instagram-Account inzwischen ein echter beruflicher Weg geworden ist.

Meine ehrliche Meinung ist deshalb: Eduki kann sich sehr lohnen, wenn du bereit bist, Zeit, Qualität, Strategie und Durchhaltevermögen reinzustecken. Aber es ist kein Selbstläufer mehr.

Eure Caro
Instagram – Für mehr ehrliche Einblicke in Unterricht, Referendariat, Materialerstellung, Eduki und ortsunabhängiges Arbeiten.

FAQ

  • Lohnt es sich, Autor*in bei Eduki zu werden?

    Ja, es kann sich lohnen. Aber es hängt stark von deinen Materialien, deiner Zielgruppe, deiner Sichtbarkeit und Ausdauer ab. Eduki ist keine Garantie für schnelles Einkommen.

  • Kann man mit Eduki hauptberuflich Geld verdienen?

    Ja. Bei mir ist Eduki inzwischen ein wichtiger Teil meines Einkommens. Seit Januar 2026 arbeite ich quasi hauptberuflich als Autorin und finanziere mir damit meine Weltreise. Das bedeutet aber nicht, dass das für jede Person sofort möglich ist.

  • Wie wichtig ist Instagram für Eduki?

    Für mich ist Instagram sehr wichtig. Meine Sichtbarkeit ist dadurch deutlich gestiegen. Eduki kann Reichweite bringen, aber eigene Kanäle wie Instagram helfen enorm. Außerdem könnt ihr mich so dort vernünftig kennenlernen ;) 

  • Was stört mich an Eduki als Autorin?

    Mich stören manchmal die Abzüge vom Verkaufspreis, die neuen Einschränkungen bei Sales und Gutscheinen, die Bewertungslogik und manchmal tatsächlich auch die steigende Konkurrenz durch KI-Materialien.

  • Was finde ich gut an Eduki?

    Ich finde gut, dass Eduki eine große Plattform mit vorhandener Zielgruppe bietet, technische Abläufe übernimmt und mir ermöglicht, Materialien unkompliziert zu verkaufen.

  • Sind Bewertungen bei Eduki wichtig?

    Sie können hilfreich sein, aber ich persönlich habe als Käuferin selten Bewertungen gelesen. Als Verkäuferin freue ich mich über gute Bewertungen, finde negative Bewertungen aber manchmal sehr frustrierend, besonders wenn sie wegen kleiner Fehler sehr hart ausfallen und nach Verbesserung nicht angepasst werden.

  • Welche Materialien funktionieren auf Eduki gut?

    Aus meiner Sicht haben Materialien mit echtem Mehrwert die besten Chancen: komplette Reihen, Unterrichtsbesuchs-Pakete, differenzierte Materialien, editierbare Dateien, durchdachte Sets und Materialien mit klarer Struktur.

  • Wie verändert KI Eduki?

    KI macht es leichter, einfache Materialien schnell zu erstellen. Dadurch steigt aber auch die Konkurrenz. Umso wichtiger werden Qualität, Unterrichtsbezug, Reihenstruktur und echter didaktischer Mehrwert.

  • Muss man Einnahmen von Eduki versteuern?

    Ja. Einnahmen müssen individuell steuerlich geprüft werden. Eduki weist darauf hin, dass Einnahmen aus Eduki in der Einkommensteuererklärung angegeben werden müssen.

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