Nebeneinkommen mit Eduki: Wie ich mir mit Eduki ein echtes Nebeneinkommen aufgebaut habe

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Quick Facts: Nebeneinkommen mit Eduki

  • Bei Eduki startest du mit 50% Honorar bis zum 24. aktiven Material, bekommst 60% von 25 bis 99 Materialien und 70% ab 100 aktiven Materialien. (Eduki Hilfe)

  • Transaktionsgebühren gelten laut Eduki ab einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro seit dem ersten Verkauf. Seit 1. Juli 2025 liegen sie bei 0,19 Euro für Standalone-Interactives, 0,39 Euro für Einzelmaterialien und 0,59 Euro für Bundles. (Eduki Hilfe)

  • Ausgezahlt wird dein Honorar ab 10 Euro pro Monat bis zur Mitte des Folgemonats, also in der Regel bis zum 15.. (Eduki Hilfe)

Eduki ist für mich wie ein intelligentes Nebenbei-Einkommen. Es entsteht aus dem, was du ohnehin tust. Unterricht vorbereiten, Materialien erstellen, Ideen ausarbeiten. Ich habe nicht mit einem Businessplan angefangen, sondern mit dem Gedanken: Wenn ich das sowieso mache, warum nicht ein paar Euro dafür bekommen?

Heute finanziert mir Eduki keinen Luxus. Aber es finanziert mir Kaffees, Reisen und ein Stück Freiheit. Inzwischen sogar so deutlich, dass es meine Weltreise mitträgt. Dieser Artikel ist deshalb kein Hype-Text, sondern ein ehrlicher Erfahrungsbericht darüber, wie sich aus einem Testballon ein echtes Nebeneinkommen entwickeln kann.

Kann man mit Eduki wirklich ein Nebeneinkommen aufbauen?

Ja, Eduki kann ein echtes Nebeneinkommen werden.

Für mich war es am Anfang ein symbolisches Taschengeld. Später wurden daraus kleine Extras. Danach eine spürbare Unterstützung. Heute ist es ein fester Baustein meines Reiselebens. Das ist keine Erfolgsgeschichte über Nacht, sondern das Ergebnis aus Zeit, Materialmenge, besseren Entscheidungen und mehr Klarheit.

Wichtig ist dabei auch die Plattformlogik. Eduki selbst macht transparent, dass dein Honorar von der Anzahl deiner aktiven Materialien abhängt und dass zusätzliche Transaktionsgebühren und Umsatzsteuer berücksichtigt werden. Dadurch wird schnell klar: Einzelne Verkäufe sind nett, aber ein echtes Nebeneinkommen entsteht meist erst über ein größeres Portfolio. (Eduki Hilfe)

Wenn du die Plattformmechanik noch genauer verstehen willst, passen dazu auch meine Artikel: Wie viel verdient man bei Eduki wirklich? 2026 ehrlich erklärt und die neue Einordnung zur EU-Rabattregel bei Eduki.

Wie alles anfing: Vom Testballon zum Nebenprojekt

Mein Einstieg war komplett unspektakulär. Eine Freundin erzählte mir, dass sie mit ihren Materialien pro Woche ungefähr 7 bis 20 Euro verdient. Nicht weltbewegend, aber spannend genug, um es selbst auszuprobieren. Ich war damals im Praxissemester und dachte mir: Das Material muss ich sowieso erstellen. Dann kann ich es auch hochladen. Kein Druck. Kein Plan. Kein Ziel von Selbstständigkeit. Nur ausprobieren.

Mein erstes Produkt war eine Bastelanleitung für eine Pompon-Schildkröte aus meiner alten Kunst-AG. Ich saß ewig daran. Verkauft wurde sie genau einmal. An meinen Partner. Danach kam erst einmal fast nichts. Und genau das ist wichtig zu sagen, weil viele denken, sie hätten etwas falsch gemacht, wenn nach dem ersten Upload keine Verkäufe kommen. Für die meisten startet es genau so.

Warum Eduki am Anfang oft enttäuschend wirkt

Am Anfang sieht Eduki oft kleiner aus, als viele hoffen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass das Material schlecht ist. Es liegt meistens an vier Dingen: zu wenig Material online, unklare Preise, wenig Sichtbarkeit und zu hohe Erwartungen.

Die Plattform selbst zeigt schon über die Honorarstufen, dass sie auf Menge und Kontinuität ausgelegt ist. Wer nur wenige Produkte online hat, startet bei 50 Prozent Honorar. Erst mit mehr aktiven Materialien steigen auch die Stufen. Das allein zeigt schon, dass Eduki eher ein Portfolio-System ist als ein Einmal-Verkaufssystem. (Eduki Hilfe)

Bei mir kam noch dazu, dass ich lange nicht strategisch gearbeitet habe. Ich habe einfach hochgeladen, was sowieso entstand. Das war für meinen Alltag gut, aber für das Wachstum natürlich langsamer.

Mein Arbeitsstil heute: Nicht perfekt, sondern praktikabel

Während Studium und Referendariat habe ich nie bewusst „für Eduki“ gearbeitet. Ich habe nur hochgeladen, was ohnehin für Schule, Uni oder Praxissemester entstanden ist. Heute arbeite ich anders. Nicht verbissener, aber klarer. Ich schaue mir Trends an, beobachte Bestseller, erkenne wiederkehrende Bedürfnisse und erstelle gezielt Material dazu.

Das ist für mich auch der wichtigste Unterschied zwischen Nebenprojekt und Selbstausbeutung. Ich will nicht ständig das Gefühl haben, jetzt noch etwas produzieren zu müssen. Eduki soll mein Leben erleichtern, nicht meine To-do-Liste sprengen. Wenn dich dieser Teil interessiert, passt dazu auch Materialerstellung mit Canva und Social Media im Lehrerberuf.

Diese Anfängerfehler haben mich am meisten Zeit gekostet

Ich habe am Anfang vor allem drei Fehler gemacht. Der erste war die Preisfrage. Entweder dachte ich: Ich habe da ewig dran gesessen, also muss das teuer sein. Oder ich dachte: Hauptsache jemand lädt es runter, dann mache ich es lieber fast zu billig. Beides war auf Dauer frustrierend.

Der zweite Fehler war Design. Meine Materialien waren anfangs funktional, aber nicht wirklich klar oder ansprechend. Erst später habe ich gemerkt, wie stark Gestaltung beim Verkauf mitwirkt. Nicht, weil alles hübsch aussehen muss, sondern weil Klarheit Vertrauen schafft.

Der dritte Fehler war meine eigene Erwartung. Ich dachte lange still für mich: Wenn das Material gut ist, wird es sich schon durchsetzen. Aber Sichtbarkeit auf Eduki entsteht eben nicht nur über Qualität, sondern auch über Zeit, Menge und wiedererkennbare Themen.

Was du bei Eduki realistisch verdienen kannst

Lass uns ehrlich sein: Eduki macht dich nicht automatisch reich. Es ist kein schnelles Geld, kann es mit meinen Tipps aber werden. Bei mir sah es ungefähr so aus:

PhaseRealität
Startsymbolisches Taschengeld
nach etwa 1 Jahrkleine Extras
nach etwa 2 Jahrenspürbare Unterstützung
heutefester Reise-Baustein

Ich nenne hier bewusst keine falschen Erfolgsversprechen. Der Weg war bei mir langsam, auch weil ich lange nicht fokussiert gearbeitet habe. Seit ich regelmäßiger hochlade und strategischer denke, steigen Follower, Sichtbarkeit und Verkäufe deutlicher. Die Plattformdaten zeigen zusätzlich, warum höherpreisige und gut platzierte Materialien oft wichtiger sind als viele Mini-Produkte. Eduki empfiehlt selbst, auch etwas hochpreisigeres Material anzubieten, weil sich sehr kleine Verkaufspreise sonst finanziell kaum lohnen. (Eduki Hilfe)

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Wie funktioniert das Honorar bei Eduki eigentlich?

Eduki erklärt das ziemlich transparent. Du startest mit 50 % bis zum 24. aktiven Material. Von 25 bis 99 Materialien bekommst du 60 %, ab 100 aktiven Materialien 70 %. Dazu kommen Umsatzsteuer und, ab einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro, Transaktionsgebühren je nach Materialtyp. (Eduki Hilfe)

Für ein Einzelmaterial zu 2,99€ rechnet Eduki selbst beispielhaft vor: Nach 7 % Umsatzsteuer und 0,39 € Transaktionsgebühr bleiben 2,39 € übrig. Bei der 70-%-Stufe ergibt das 1,67 € Honorar. (Eduki Hilfe)

Das ist genau der Moment, in dem viele verstehen, warum ein echtes Nebeneinkommen nicht aus zwei oder drei hübschen Dateien entsteht. Es braucht entweder Menge, kluge Produktgrößen oder beides.

Geld und Pädagogik schließen sich für mich nicht aus

Ich hatte zum Glück nie große innere Konflikte damit, gutes Material zu verkaufen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich selbst gern Geld für hilfreiches, gut durchdachtes Unterrichtsmaterial ausgebe.

Wenn jemand sich Mühe gibt, klare Aufgaben entwickelt, Inhalte sinnvoll aufbereitet und mir damit Zeit spart, dann ist das Arbeit. Und Arbeit darf bezahlt werden. Natürlich habe ich Zweifel. Hilft das den Kindern wirklich? Ist das gut genug? Habe ich genug mitgedacht? Aber ich finde, diese Fragen sind kein Problem. Sie zeigen eher, dass man es ernst meint.

Ein Punkt, der mir dabei wichtig geworden ist: Ich blurre die meisten meiner Materialien auf Eduki nicht. Käufer*innen können also vorher genau hineinschauen. Das schafft für mich Vertrauen und nimmt mir selbst Druck, weil die Entscheidung transparenter wird.

Was mir wirklich geholfen hat, Fortschritte zu machen

Der größte Hebel war nicht Talent, sondern Lernbereitschaft. Ich habe angefangen, Trends ernster zu nehmen. Also nicht blind hinterherzulaufen, sondern zu beobachten: Was brauchen Lehrkräfte gerade wirklich?

Gleichzeitig habe ich regelmäßiger hochgeladen. Sichtbarkeit auf Eduki ist aus meiner Sicht ein Marathon. Rückmeldungen, Bewertungen, Downloads und Fragen habe ich nicht als Nebengeräusche gesehen, sondern als Hinweise. Und ich habe Design gelernt. Nicht für Instagram. Für Klarheit.

Lohnt sich Eduki im Referendariat oder Studium überhaupt?

Ja, gerade dann kann es sogar besonders sinnvoll sein.

Im Referendariat entsteht unglaublich viel Material. Stundenentwürfe, Übungsformate, Tafelbilder, Differenzierungen, Lernzielkontrollen. Natürlich ist nicht alles davon uploadfähig. Aber vieles ist anschlussfähig, besonders für andere Referendarinnen, Berufseinsteigerinnen oder Grundschullehrkräfte.

Und ganz praktisch: Eduki zahlt dein Honorar ab 10 Euro pro Monat bis zur Mitte des Folgemonats aus. Das heißt, auch kleinere Summen werden regelmäßig sichtbar. Gerade am Anfang kann das motivierend sein, weil man merkt, dass aus etwas Selbstgemachtem tatsächlich ein kleiner Rückfluss entsteht. (Eduki Hilfe)

Mein ehrlichster Rat an dich

Wenn du mich fragst, ob sich Eduki lohnt, sage ich: Ja, auf jeden Fall. Probier es aus. Du hast wenig zu verlieren. Dein Material ist oft sowieso schon da. Lade es hoch. Schau, was passiert. Beobachte, wie du dich damit fühlst. Mehr musst du am Anfang nicht tun. Kein Hype. Kein Versprechen. Keine Garantie. Nur eine echte Chance.

Eduki hat mir mehr Freiheit, weniger finanziellen Druck und mehr Selbstwirksamkeit ermöglicht, und das ist für mich viel wert. Wenn du unterrichtest, kreativ bist und bereit bist zu lernen, kann Eduki mehr sein als nur ein Marktplatz. Nicht für jede Person. Nicht sofort. Aber als stiller Verbündeter im Hintergrund kann es überraschend stark werden.

Eure Caro
Instagram - Für ehrliche Einblicke in Grundschule, Materialverkauf und einen Lehreralltag, der auch Freiheit zulässt.

FAQ

  • Wie viel Zeit muss ich für Eduki investieren?

    Am Anfang oft wenig, wenn du vorhandenes Material nutzt. Später kannst du gezielt mehr investieren, musst aber nicht. Ein großes Nebeneinkommen entsteht meist eher durch Kontinuität als durch einzelne Kraftakte.

  • Brauche ich perfekte Designs für Eduki?

    Klarheit ist wichtiger als Perfektion. Ein sauberes, verständliches Layout hilft oft mehr als besonders aufwendige Gestaltung.

  • Wie lange dauert es bis zu den ersten Einnahmen?

    Theoretisch kannst du direkt nach Freischaltung eines Materials etwas verdienen. Praktisch dauert es manchmal Tage, Wochen oder auch Monate. Eduki zahlt ab 10 Euro pro Monat bis zur Mitte des Folgemonats aus. (Eduki Hilfe) Ich konnte meine beste Freundin dazu überreden, ihr Material bei Eduki hochzuladen und sie hat mit Hilfe meiner Tipps in 10 Tagen 50€ verdient.

  • Funktioniert Eduki auch im Referendariat?

    Ja. Gerade im Referendariat entsteht viel Material, das für andere angehende Lehrkräfte oder Grundschullehrkräfte hilfreich sein kann.

  • Muss ich für Eduki Social Media machen?

    Nein. Es hilft, ist aber kein Muss. Auch ohne Social Media kannst du Verkäufe erzielen. Mit Social Media wird es für viele nur sichtbarer und greifbarer.

  • Wie funktionieren die Honorarstufen bei Eduki?

    Du startest mit 50 % bis zum 24. aktiven Material, bekommst 60 % von 25 bis 99 Materialien und 70 % ab 100 aktiven Materialien. (Eduki Hilfe)

  • Ab wann fallen Transaktionsgebühren bei Eduki an?

    Laut Eduki ab einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro seit dem ersten Verkauf. Die Höhe hängt vom Materialtyp ab. (Eduki Hilfe)

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