Unterrichtsentwurf London: Unterrichtsreihe, UB-Stunde und Material

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Unterrichtsentwurf London

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Quick Facts: London

  • London eignet sich gut für Englisch Klasse 3/4, weil Wortschatz, interkulturelles Lernen, Hör-/Sehverstehen, Lesen, Präsentieren und dialogisches Sprechen verbunden werden.

  • In Englisch steht nicht das Auswendiglernen von Fakten im Mittelpunkt, sondern kommunikatives Handeln in einfachen, kindgerechten Situationen. (Lehrplan NRW)

  • Eine UB-Stunde ist: „How can I get to Big Ben? – We ask for and give directions in London.“

Allgemeines

Das Thema London wurde sich von einer Followerin auf Instagram gewünscht. Ich selbst habe kein Englisch studiert, aber habe es immer wieder in Vertretung unterrichtet. Dazu kommt, dass ich mit meinem Partner ausschließlich Englisch spreche, weil er aus Australien kommt. Dadurch ist Englisch für mich im Alltag sehr präsent, auch wenn ich fachlich natürlich nicht aus dem Englischstudium komme.

Genau deshalb war mir bei dieser Reihe wichtig, mich am Lehrplan zu orientieren und nicht einfach nur eine Bastelreihe zu planen. London ist ein motivierendes Thema, aber es  sollte nicht nur darum gehen, Sehenswürdigkeiten anzumalen oder Namen auswendig zu lernen.

Für mich steht im Mittelpunkt: Die Kinder sollen Englisch nutzen, um in kleinen Situationen wirklich sprachlich zu handeln. Das kann bedeuten: nach dem Weg fragen, sagen, wohin man möchte, eine Sehenswürdigkeit benennen, ein Ticket kaufen, eine Lieblingssehenswürdigkeit vorstellen, eine kleine Sightseeing-Tour planen, als tourist und London helper sprechen.

London bietet dafür total viele kindgerechte Sprechanlässe. Viele Kinder kennen Bilder von roten Doppeldeckerbussen, Big Ben, der Tower Bridge oder dem London Eye. Diese visuellen Anker machen das Thema sehr zugänglich. Im Lehrplan steht die kommunikative und interkulturelle Handlungsfähigkeit im Zentrum. Kinder sollen Englisch in konkreten, altersgerechten Situationen als Verständigungsmittel erleben. (Lehrplan NRW)

Wenn du auf der Suche nach Entwürfen im Fach Englisch bist, könnten dich meine Entwürfe zu At the Restaurant und Meet my Monster, sowie meine Themensammlung interessieren.

Unterrichtsentwurf London

Reihenplanung

Thema der Reihe

A trip to London – We discover sights and talk like tourists.

Kindgerechte Themenformulierung

Let’s go to London! – Wir entdecken London und sprechen auf Englisch miteinander.

Kernanliegen der Reihe

Die Lernenden erweitern ihre funktionale kommunikative und interkulturelle Kompetenz, indem sie London sights kennenlernen, Wörter und Redemittel zum Thema Sightseeing aufbauen, kurze Hör-/Hörseh- und Lesetexte verstehen, sich auf einer vereinfachten London map orientieren, dialogische Sprechanlässe erproben und eine kleine sightseeing tour planen und präsentieren, um Englisch in touristischen Kommunikationssituationen verständlich und adressatenbezogen zu verwenden. (Lehrplan NRW; Lehrer-Online; Planet Schule)

Aufbau der Reihe

Thema der EinheitZiel/Kernanliegen der Einheit
1. Welcome to London! – Wir entdecken London auf Bildern und Karten.Die Lernenden entwickeln eine Vorstellung von London, indem sie Bilder, ein Wimmelposter, eine vereinfachte map oder kurze Videosequenzen betrachten, bekannte Symbole benennen und erste Wörter wie London, bus, bridge, river, palace, tower, eye und underground kennenlernen, um einen motivierenden Einstieg in den englischsprachigen Kulturraum London zu erhalten.
2. London sights – Wir lernen Sehenswürdigkeiten kennen.Die Lernenden bauen thematischen Wortschatz auf, indem sie Bild- und Wortkarten zu zentralen London sights zuordnen, die Aussprache üben und einfache chunks wie „This is Big Ben“ oder „It is in London“ verwenden, um bekannte Orte Londons wiederzuerkennen und zu benennen.
3. What can you see? – Wir beschreiben London-Bilder.Die Lernenden erweitern ihre Sprachmittel, indem sie auf Bildern oder einem Wimmelposter Dinge entdecken und mit einfachen Satzmustern beschreiben, zum Beispiel „I can see …“, „There is …“, „It is big/small/old/new“, um London-Szenen sprachlich zu erschließen.
4. Where do you want to go? – Wir führen erste Tourist-Dialoge.Die Lernenden üben dialogisches Sprechen, indem sie in Partnerarbeit einfache Frage-Antwort-Strukturen verwenden, zum Beispiel „Where do you want to go?“ – „I want to go to the London Eye“, um Wünsche und Ziele innerhalb einer fiktiven London-Reise auszudrücken.
5. How can I get to …? – Wir fragen nach dem Weg.Die Lernenden simulieren eine einfache touristische Handlungssituation, indem sie auf einer vereinfachten London map nach dem Weg fragen und mithilfe von Satzbausteinen wie „Go straight on“, „Turn left“, „Turn right“, „Stop here“ und „Here is …“ Wege beschreiben, um sich im dialogischen Sprechen zunehmend sicherer zu verständigen.
6. At the ticket office – Wir kaufen ein Ticket.Die Lernenden erproben eine Alltagssituation in London, indem sie einen kurzen Ticket-Dialog mit Rollen wie tourist und ticket seller sprechen und Redemittel wie „One ticket, please“, „Here you are“, „Thank you“ und „Enjoy your trip“ nutzen, um einfache höfliche Kommunikationsmuster anzuwenden.
7. My favourite sight – Wir stellen unsere Lieblingssehenswürdigkeit vor.Die Lernenden sprechen zusammenhängend über ein bekanntes Thema, indem sie eine London sight auswählen, ein Mini-Poster oder eine fact card gestalten und mit Satzbausteinen wie „My favourite sight is …“, „It is …“, „I like it because …“ vorstellen, um landeskundliches Wissen und sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu verbinden.
8. Let’s plan a sightseeing tour – Wir planen eine London-Tour.Die Lernenden handeln sprachlich in der Gruppe, indem sie drei bis vier sights auswählen, eine Reihenfolge festlegen und sich mit Redemitteln wie „Let’s go to …“, „First we visit …“, „Then we go to …“, „I like …“, „What about …?“ verständigen, um dialogisches Sprechen als Mittel der gemeinsamen Planung zu nutzen.
9. Our London tour – Wir präsentieren und spielen unsere Tour.Die Lernenden sichern ihren Lernzuwachs, indem sie ihre sightseeing tour als Mini-Dialog, guide-tour oder Rollenspiel präsentieren, tourist-guide- und tourist-Sätze verwenden und auf Aussprache, Verständlichkeit und passende Redemittel achten, um Englisch in einer kleinen Präsentations- und Handlungssituation anzuwenden.

Die Reihe führt von Wortschatz und Bildverstehen hin zu sprachlichen Handlungssituationen. So bleibt London nicht nur ein Thema zum Anschauen, sondern wird zum Sprechen.

Unterrichtsentwurf London

Vertiefung der einzelnen Einheiten

Einheit 1: Welcome to London!

In der ersten Einheit geht es darum, London als Thema zu öffnen. Die Kinder betrachten Bilder, ein Wimmelposter, eine vereinfachte Karte oder kurze Videosequenzen. Besonders geeignet sind sehr visuelle Impulse, weil viele Kinder London zunächst über Bilder wiedererkennen.

Bildimpulse: Big Ben, Tower Bridge, London Eye, Buckingham Palace, Tower of London, red bus, black cab, telephone box, underground, River Thames.

Erste Sprachmittel:

  • This is London.

  • I can see …

  • It is red.

  • It is big.

  • It is old.

  • It is famous.

Die Kinder müssen noch nicht alles korrekt benennen. Wichtig ist erstmal: Sie bekommen eine Vorstellung von London als englischsprachigem Kulturraum.

Einheit 2: London sights

In dieser Einheit wird der thematische Wortschatz aufgebaut. Wichtig ist, dass der Wortschatz nicht isoliert bleibt. Die Kinder sollen die sights nicht nur als Vokabeln lernen, sondern direkt in einfachen Satzmustern verwenden.

Chunks:

  • This is Big Ben.

  • This is Tower Bridge.

  • This is the London Eye.

  • It is in London.

  • It is big.

  • It is famous.

  • I like …

Methodisch eignen sich:

  • Bild-Wort-Zuordnung

  • Listen and point

  • Show me …

  • Repeat if it’s true

  • Sight cards

  • Memory

  • Find Big Ben

Die Aussprache sollte immer wieder kurz gesichert werden. Gerade bei Namen wie Buckingham Palace, Tower Bridge oder London Eye lohnt sich chorisches Nachsprechen.

Einheit 3: What can you see?

Jetzt wird der Wortschatz erweitert und in Beschreibungen genutzt. Die Kinder arbeiten mit einem London-Wimmelbild, einer Karte oder Bildkarten und beschreiben, was sie sehen.

Satzmuster:

  • I can see a red bus.

  • I can see the London Eye.

  • There is a bridge.

  • There is a river.

  • It is big.

  • It is red.

  • It is old.

  • It is beautiful.

Für stärkere Kinder:

  • I can see Big Ben next to …

  • The bus is near …

  • The river is long.

  • My favourite thing is …

Diese Einheit eignet sich gut, um Sicherheit aufzubauen, bevor die Kinder in Dialoge gehen.

Einheit 4: Where do you want to go?

In dieser Einheit beginnt der Schwerpunkt dialogisches Sprechen. Die Kinder üben einfache touristische Wunschäußerungen. 

Mini-Dialog:

A: Where do you want to go?
B: I want to go to the London Eye.
A: Let’s go!
B: Great!

Weitere Varianten:

A: What do you want to see?
B: I want to see Tower Bridge.

Oder:

A: Do you want to visit Big Ben?
B: Yes, I do. / No, I don’t.

Die Kinder können mit Zielkarten arbeiten. Sie ziehen eine London sight und führen den Dialog mit einem Partnerkind.

Einheit 5: How can I get to …?

Diese Einheit eignet sich für einen Besuch. Die Kinder nutzen Englisch in einer klaren Handlungssituation: Ein tourist fragt nach dem Weg, ein London helper erklärt den Weg.

Redemittel:

  • Excuse me.

  • How can I get to …?

  • Go straight on.

  • Turn left.

  • Turn right.

  • Stop.

  • Here is …

  • Thank you.

  • You’re welcome.

Die Arbeit mit Gesten ist hilfreich. Die Kinder können die directions körperlich mitmachen:

  • go straight on: nach vorne zeigen

  • turn left: nach links drehen

  • turn right: nach rechts drehen

  • stop: Handzeichen

Eine vereinfachte London map macht den Dialog anschaulich.

Einheit 6: At the ticket office

In dieser Einheit wird eine weitere touristische Situation simuliert: ein Ticket kaufen.

Dialog:

A: Hello. One ticket, please.
B: Here you are.
A: Thank you.
B: Enjoy your trip.
A: Goodbye.

Erweiterung:

A: Two tickets, please.
B: That’s five pounds, please.
A: Here you are.
B: Thank you.

Für die Grundschule muss das nicht zu komplex werden. Der Fokus liegt auf höflicher Sprache und wiederholbaren chunks.

Einheit 7: My favourite sight

In dieser Einheit wählen die Kinder eine Lieblingssehenswürdigkeit aus. Sie gestalten eine kleine fact card oder ein Mini-Poster.

Satzbausteine:

  • My favourite sight is …

  • It is in London.

  • It is big/old/famous.

  • I like it because …

  • You can see …

  • It is near the River Thames.

Je nach Lerngruppe kann „because“ optional sein. In Klasse 3/4 reicht oft auch: I like the London Eye. It is big. Wichtig ist, dass die Kinder mit Erfolg sprechen können.

Einheit 8: Let’s plan a sightseeing tour

Jetzt planen die Kinder eine kleine Tour. Sie wählen drei bis vier London sights aus und bringen sie in eine Reihenfolge.

Redemittel:

  • Let’s go to …

  • First we visit …

  • Then we go to …

  • After that …

  • I like …

  • What about …?

  • Good idea.

  • No, thank you.

  • Let’s visit …

Diese Einheit ist sprachlich anspruchsvoller, aber sehr schön, weil die Kinder Englisch zur gemeinsamen Planung nutzen.

Einheit 9: Our London tour

Zum Abschluss präsentieren die Kinder ihre Tour. Das kann auf verschiedene Arten passieren: als Mini-Dialog, als tourist guide presentation, als Rollenspiel, mit Karte, mit Plakat, mit Mini-book, mit London passport oder mit Gruppenpräsentation. 

Wichtig ist eine einfache, wertschätzende Rückmeldung:

  • I can understand you.

  • You speak clearly.

  • You use London words.

  • You use polite words.

  • You work together.

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UB-Stunde

Thema der Stunde

How can I get to Big Ben? – We ask for and give directions in London.

Kindgerechte Forscherfrage

How can we help a tourist in London?

Ziel der Stunde

Die Lernenden führen einen einfachen Wegbeschreibungsdialog in London, indem sie bekannte Sehenswürdigkeiten auf einer vereinfachten London map wiedererkennen, Redemittel zum Fragen und Antworten nutzen und mit Satzbausteinen wie „How can I get to …?“, „Go straight on“, „Turn left/right“ und „Here is …“ einen Weg beschreiben, um eine einfache touristische Handlungssituation auf Englisch zu bewältigen. (Lehrplan NRW)

Warum diese Stunde gut passt

Die Stunde passt gut, weil das dialogische Sprechen einen echten Zweck hat. Die Kinder sprechen nicht einfach einen Dialog auswendig, sondern nutzen Englisch, um ein kleines Problem zu lösen: Ein tourist möchte zu einer Sehenswürdigkeit. Ein London helper hilft. 

Der Lernzuwachs wird sichtbar: Vorher können die Kinder einzelne London sights benennen. Nachher können sie mit diesen Wörtern eine kleine Handlungssituation gestalten. Das passt sehr gut zum Grundschulenglisch, weil chunks, Gesten, Bildkarten und Wiederholung den Kindern Sicherheit geben.

Die Kinder müssen nicht frei und perfekt sprechen. Sie nutzen bekannte Satzbausteine, um sich verständlich zu machen. Außerdem ist die Stunde sehr gut differenzierbar. Manche Kinder sprechen mit Dialogstreifen und einfacher Karte. Stärkere Kinder kombinieren mehrere Wegschritte oder ergänzen „first“, „then“ oder „next to“.

Verlauf der Stunde

PhaseInhaltSozialform / MethodeZiel
EinstiegLondon map / Wimmelposter. Bekannte sights wiederholen: Big Ben, Tower Bridge, London Eye, Buckingham Palace, ...Plenum / BildimpulsDie Kinder aktivieren Wortschatz und London-Vorwissen.
BewegungsimpulsDirections werden mit Gesten wiederholt: go straight on, turn left, turn right, stop.Total Physical ResponseDie Kinder verknüpfen Sprache mit Bewegung.
HinführungEine tourist-Figur sucht Big Ben. Frage: „How can I get to Big Ben?“Mini-Szene / ProblemstellungDie kommunikative Situation wird eingeführt.
ErarbeitungLehrkraft modelliert den Dialog mit Satzkarten und Karte.Modeling / Choral speakingDie Kinder lernen Dialogstruktur und Redemittel kennen.
Sprachliche SicherungSatzbausteine werden wiederholt: Excuse me. How can I get to …? Go straight on. Turn left/right. Here is … Thank you.Plenum / SatzkartenDie Kinder sichern Aussprache und Struktur.
Gelenkte ÜbungKlasse spricht den Dialog gemeinsam, dann mit Partnerkind.Choral repetition / Partner drillDie Kinder gewinnen Sicherheit.
ArbeitsphasePartnerarbeit mit Zielkarten. Kind A ist tourist, Kind B ist London helper. Danach Rollenwechsel.Partnerarbeit / RollenspielDie Kinder wenden die Redemittel in kleinen Dialogen an.
SicherungZwei bis drei Paare zeigen ihren Dialog an der großen Karte.Präsentation / BeobachtungsauftragDer Lernzuwachs wird sichtbar gemacht.
ReflexionKlasse achtet auf Kriterien: question, directions, polite words, clear speaking.FeedbackDie Kinder reflektieren erfolgreiche Dialoge.
AbschlussExit-Ticket: Jedes Kind sagt eine direction oder eine London sight.AbschlussritualWortschatz und Redemittel werden kurz gesichert.

In der Stunde ist wichtig, dass die Sprechzeit hoch bleibt. Kurze Modellierung, viel gemeinsames Sprechen, dann schnell in die Partnerarbeit.

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Anforderungsbereiche

AB I – Reproduzieren: Die Lernenden benennen bekannte London sights und directions, zum Beispiel Big Ben, Tower Bridge, go straight on, turn left und turn right.

AB II – Zusammenhänge herstellen: Die Lernenden nutzen Satzbausteine, um auf einer vereinfachten London map einen Weg zu einer Sehenswürdigkeit zu beschreiben.

AB III – Verallgemeinern und Reflektieren: Die Lernenden übertragen die Redemittel auf neue Ziele, erweitern den Dialog oder reflektieren, ob die Wegbeschreibung verständlich und höflich war.

Einstiegsidee

Meine Einstiegsidee ist eine Tourist-Szene. Du hältst eine tourist-Figur oder eine Bildkarte hoch und sagst: This is Sam. Sam is in London. Sam wants to go to Big Ben. But Sam is lost.

Dann fragst du: Can we help Sam?

Die Kinder schauen auf die map. Dann wird die Frage eingeführt: How can I get to Big Ben?

Anschließend werden die directions mit Bewegungen wiederholt: go straight on, turn left / right, stop. So ist der Einstieg direkt handlungsorientiert und führt zur UB-Stunde.

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Differenzierung

Unterstützend

  • reduzierte Karte mit nur drei sights

  • Pfeilkarten für Richtungen

  • Dialogstreifen zum Ablesen

  • Partnerkind zeigt den Weg mit dem Finger

  • Satzstarter: „How can I get to …?“ / „Go …“ / „Turn …“ / „Here is …“

  • nur eine Richtung pro Weg

  • Bildkarten statt Schriftkarten

  • chorisches Sprechen vor der Partnerarbeit

  • Lehrkraft oder Sprachvorbild spricht vor

  • Zielkarte wird vorgegeben

  • Rollenkarte tourist / London helper

Erweiternd

  • mehrere Wegschritte kombinieren

  • Reihenfolge mit first, then, after that

  • Ortsangaben ergänzen: next to, near, opposite

  • eigene Mini-Map zeichnen

  • Dialog ohne Karteikarten sprechen

  • tourist guide role erweitern: „This is Big Ben. It is famous.“

  • eigene sightseeing tour planen

  • mit Robotern oder Blue-Bots den Weg nachfahren lassen

  • eine guide card für andere Kinder schreiben

  • höfliche Varianten einbauen: „Excuse me, please.“ „Can you help me?“

Die Differenzierung funktioniert gut über Kartenumfang, Satzgerüste, Anzahl der Wegschritte und Dialoglänge.

Ideen für Klasse 1 bis 4

KlassenstufeMögliche Umsetzung
Klasse 1London eher über Bilder, Farben, Bus, bridge, flag und einfache Wörter kennenlernen; viel nachsprechen, zeigen und bewegen.
Klasse 2Erste London-Wörter, Bildkarten, Lieder, Mini-Chunks wie „I can see …“ und einfache Zuordnungen nutzen.
Klasse 3London sights benennen, einfache Sätze bilden, Dialoge mit tourist und helper sprechen.
Klasse 4Wegbeschreibungen, Lieblingssehenswürdigkeiten, Mini-Präsentationen und kleine sightseeing tours stärker ausbauen.
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Materialideen

MaterialEinsatzmöglichkeit
London-Wimmelpostervisueller Einstieg und Sprechanlass
vereinfachte London mapWegbeschreibungen und Tourplanung
Bildkarten zu London sightsWortschatzaufbau
Wortkarten zu London sightsBild-Wort-Zuordnung und Lesen
ZielkartenPartnerdialoge strukturieren
Richtungskartengo straight on, turn left, turn right, stop sichern
Rollenkartentourist, London helper, tour guide, ticket seller
Dialogstreifensprachliche Unterstützung
Satzbaustein-PlakatRedemittel sichtbar machen
Mini-book „My London trip“Ergebnissicherung
London passportmotivierende Reihenbegleitung
Sightseeing ticketRollenspiel At the ticket office
Stadtführer-VorlageMini-Präsentation oder Abschlussprodukt
fact cards zu sightsLieblingssehenswürdigkeit vorstellen
kurze Hör-/VideoclipsHör-/Hörsehverstehen und Aussprache
PfeilkartenWegbeschreibung visualisieren
BodenrasterBewegung und directions verbinden
Blue-Bot / Ozobot optionalWegprogrammierung als digitale Erweiterung
PräsentationskartenMy favourite sight / Our London tour
Kriterienkarte für DialogeRückmeldung strukturieren

Eduki-Material ergänze ich an dieser Stelle nachträglich, sobald ich es fertiggestellt habe.

Typische Schwierigkeiten

Typische Stolperstellen sind:

  • Die Reihe wird zu sehr zur Landeskunde-Faktenreihe.

  • Kinder lernen viele sights, nutzen die Wörter aber kaum kommunikativ.

  • Die Aussprache wird zu wenig gesichert.

  • Die Dialoge sind zu lang und überfordern die Kinder.

  • Die Karte ist zu komplex.

  • Es gibt zu wenig Sprechzeit für alle Kinder.

  • Stärkere Kinder sprechen viel, unsichere Kinder bleiben passiv.

  • Redemittel hängen zwar an der Tafel, werden aber nicht aktiv geübt.

  • Der Fokus liegt zu sehr auf Schreiben statt Sprechen.

  • Präsentationen werden zu anspruchsvoll.

  • Fehlerkorrektur unterbricht den Sprechfluss zu stark.

  • Interkulturelles Lernen bleibt bei Klischees stehen.

Hilfreich ist deshalb: wenige Redemittel, viele Wiederholungen, klare Rollen und echte Sprechanlässe. Im Grundschulenglisch ist nicht entscheidend, dass jeder Satz perfekt ist. Entscheidend ist, dass Kinder Englisch nutzen, um sich verständlich zu machen.

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Sachanalyse

London ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs und ein zentraler englischsprachiger Kulturraum für den Grundschulenglischunterricht. Für Kinder sind besonders visuelle und symbolstarke Aspekte Londons zugänglich.

London sights und symbols sind: Big Ben, Tower Bridge, London Eye, Buckingham Palace, Tower of London, River Thames, underground, red buses, black cabs, telephone boxes.

Es geht nicht darum, möglichst viele Fakten über London auswendig zu lernen. London dient mehr als thematischer Rahmen für sprachliches Handeln und interkulturelles Lernen.

Fachlich verbindet die Reihe: Wortschatzarbeit, Aussprache, Hörverstehen, Leseverstehen, Hörsehverstehen, dialogisches Sprechen, Präsentieren, interkulturelles Lernen, Text- und Medienkompetenz.

Besonders bedeutsam ist das dialogische Sprechen. Kinder handeln sprachlich miteinander, reagieren aufeinander und nutzen chunks in einfachen Situationen. Die Kommunikation steht vor grammatischer Vollständigkeit. Chunks und Satzbausteine ermöglichen frühes sprachliches Handeln.

Didaktische Begründung

London ist super, weil es motivierend, bildstark und interkulturell anschlussfähig ist. Viele Kinder kennen London-Symbole aus Büchern, Filmen, Spielen oder Bildern.

Die Reihe bietet einen authentischen Rahmen für einfache Sprachhandlungen. Kinder sprechen nicht nur über Vokabeln, sondern nutzen Englisch in touristischen Situationen.

Didaktisch wertvoll ist, dass die Reihe Wortschatz nicht isoliert behandelt. Die Kinder lernen London sights, nutzen sie aber direkt in chunks und Dialogen.

Die UB-Stunde ist sehr gut geeignet, weil sie eine klare kommunikative Funktion hat. Ein Kind fragt nach dem Weg, ein anderes hilft. Dadurch wird Sprache zum Handlungsmittel.

Außerdem fördert die Reihe interkulturelle Neugier. London wird als englischsprachiger Lebensraum erfahrbar, ohne dass Kinder mit Informationen überfordert werden.

Die Reihe ist gut differenzierbar. Unsichere Kinder arbeiten mit Bildkarten, Dialogstreifen und reduzierter Karte. Stärkere Kinder erweitern Dialoge, planen Touren oder präsentieren Sehenswürdigkeiten.

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Methodische Begründung

Methodisch eignet sich ein stark visueller und handlungsorientierter Zugang. Bildkarten, Wimmelposter und Karten entlasten sprachlich und geben Kindern Sprechanlässe. Sie müssen nicht abstrakt sprechen, sondern können zeigen, nachsprechen und handeln.

Choral repetition ist wichtig, um Aussprache und Satzmelodie zu sichern. Gerade in der Grundschule brauchen Kinder viele gemeinsame Sprechgelegenheiten, bevor sie allein oder in Partnerarbeit sprechen.

Gesten zu directions verbinden Sprache und Bewegung. Dadurch werden Redemittel wie go straight on, turn left, turn right und stop körperlich verankert.

Partnerdialoge erhöhen die Sprechzeit. Statt dass nur einzelne Kinder im Plenum sprechen, sprechen alle gleichzeitig mit Partnerkind.

Rollenkarten geben Sicherheit. Die Kinder wissen, ob sie tourist oder London helper sind.

Dialogstreifen unterstützen unsichere Kinder, können aber reduziert werden.

Eine große London map ermöglicht gemeinsames Modellieren. Danach können die Kinder auf kleineren Karten in Partnerarbeit üben.

Rückmeldung sollte einfach und motivierend sein. Geeignete Kriterien sind: I ask a question. I answer. I speak clearly. I use polite words. I listen to my partner. So bleibt die Rückmeldung kindgerecht und auf das kommunikative Ziel ausgerichtet.

Unterrichtsentwurf London

Mein Fazit

Ich finde London als Thema richtig dankbar. Da mein Partner aus Australien kommt, sprechen wir ausschließlich Englisch miteinander - und durch unsere Weltreise merke ich immer wieder, wie wichtig es ist, Sprache wirklich als Verständigungsmittel zu erleben.

Genau das wollte ich auch in dieser Reihe: Die Kinder sollen London nicht nur anschauen oder Vokabeln lernen. Sie sollen Englisch nutzen, um kleine Situationen zu bewältigen.

Mein Gedanke dazu ist: London wird im Unterricht dann richtig spannend, wenn Kinder nicht nur Sehenswürdigkeiten benennen, sondern auf Englisch fragen, antworten und handeln.

Eure Caro
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FAQ

  • Für welche Klasse eignet sich London im Englischunterricht?

    Das Thema eignet sich besonders gut für Klasse 3/4, weil die Kinder schon erste Wörter, chunks und einfache Dialogstrukturen nutzen können.

  • Was ist eine gute UB-Stunde zum Thema London?

    Eine gute UB-Stunde ist „How can I get to Big Ben?“. Die Kinder fragen nach dem Weg und geben mithilfe einer vereinfachten London map einfache directions.

  • Welche London sights eignen sich für die Grundschule?

    Geeignet sind Big Ben, Tower Bridge, London Eye, Buckingham Palace, Tower of London, River Thames, red buses, black cabs, telephone boxes und the underground.

  • Welche Redemittel passen zum Thema London?

    Passende Redemittel sind „This is …“, „I can see …“, „I want to go to …“, „How can I get to …?“, „Go straight on“, „Turn left“, „Turn right“, „Here is …“, „Thank you“ und „You’re welcome“.

  • Wie kann man dialogisches Sprechen zum Thema London fördern?

    Durch Partnerdialoge, Rollenkarten, Zielkarten, Dialogstreifen, tourist-helper-Situationen und eine vereinfachte London map. Wichtig sind viele Wiederholungen und klare Satzbausteine.

  • Muss man viele Fakten über London vermitteln?

    Nein. In der Grundschule geht es nicht um möglichst viele Fakten, sondern um interkulturelles Lernen und kommunikatives Handeln in einfachen Situationen.

  • Wie kann man die London-Reihe differenzieren?

    Unterstützend helfen Bildkarten, reduzierte Karten, Satzstarter und Dialogstreifen. Erweiternd können Kinder mehrere Wegschritte, eigene Touren oder kleine Präsentationen entwickeln.

  • Welche Materialien brauche ich für die London-Reihe?

    Hilfreich sind London-Bildkarten, Wortkarten, eine vereinfachte Karte, direction cards, Rollenkarten, Dialogstreifen, ein London passport, fact cards und kurze Hör-/Videoclips.

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