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Quick Facts: My Monster
Ein Unterrichtsentwurf zum Thema „Meet my Monster“ eignet sich besonders gut für Englisch in Klasse 4. Die Kinder nutzen bekannten Wortschatz zu body parts, colours, numbers und einfachen Eigenschaften, um ein eigenes Fantasiewesen zu beschreiben.
Für einen Unterrichtsbesuch ist das Thema sehr dankbar, weil es kreativ, motivierend und sprachlich klar fokussiert ist. Die Kinder malen, schreiben, sprechen und präsentieren ihr Monster mithilfe einfacher Satzmuster wie My monster has got …, It is … oder It can ….
Im Lehrplan Englisch NRW passt das Thema besonders gut zu den Bereichen kommunikative Kompetenzen, Verfügbarkeit sprachlicher Mittel sowie Text- und Medienkompetenz. Die Kinder wenden bekannte Wörter und Satzmuster in einer bedeutsamen, bildgestützten Kommunikationssituation an. (Lehrplan NRW)
Warum „Meet my Monster“ im Englischunterricht spannend ist
Das Thema ist für den Englischunterricht in der Grundschule einfach dankbar. Monster sind fantasievoll, lustig, kreativ und bieten Kindern viel Freiraum. Gleichzeitig kann man den sprachlichen Schwerpunkt sehr klar eingrenzen.
Die Kinder müssen keine komplexen Sätze bilden, sondern können bekannten Wortschatz sinnvoll kombinieren:
body parts: eyes, arms, legs, mouth, nose, ears
colours: green, blue, red, purple, yellow
numbers: one, two, three, four, five
describing words: big, small, funny, scary, long, short
simple verbs: jump, run, fly, swim
Gerade für Klasse 4 passt das Thema sehr gut, weil viele Kinder bereits grundlegenden Wortschatz aus verschiedenen Themenfeldern kennen. In der Reihe wird dieser Wortschatz nicht isoliert wiederholt, sondern in einem eigenen Produkt angewendet.
Ich selbst habe Englisch nicht studiert, aber häufig in Klasse 3 und 4 unterrichtet. Außerdem spreche ich zuhause ausschließlich Englisch, weil mein Partner aus Australien kommt. Deshalb ist mir beim Englischunterricht besonders wichtig: Sprache sollte nicht nur aus Vokabellisten bestehen. Kinder sollen Englisch nutzen, um etwas Eigenes auszudrücken.
Genau das passiert bei „Meet my Monster“. Die Kinder gestalten eine eigene Fantasiefigur und können am Ende sagen: This is my monster. My monster has got three eyes. It is green. It can jump.
Wenn du noch mehr Ideen für Englisch-Unterrichtsbesuche suchst, passt auch meine Themensammlung Unterrichtsbesuche Englisch gut dazu.

Lehrplanbezug NRW
Die Unterrichtsreihe ist im Fach Englisch vor allem den Bereichen funktionale kommunikative Kompetenz, Verfügbarkeit sprachlicher Mittel, Text- und Medienkompetenz sowie Sprachlernkompetenz zuzuordnen.
Die Kinder hören, lesen, schreiben und sprechen einfache englische Wörter und Sätze. Sie nutzen bekannte sprachliche Mittel in einer vertrauten und motivierenden Situation und wenden sie auf ein eigenes Produkt an.
| Bereich | Bedeutung für die Reihe |
|---|---|
| Hör-/Hörsehverstehen | Wörter und einfache Sätze zu Monstern verstehen |
| Sprechen | das eigene Monster beschreiben und präsentieren |
| Schreiben | kurze Sätze mithilfe von Satzbausteinen verfassen |
| Leseverstehen | einfache Monsterbeschreibungen lesen und zuordnen |
| Verfügbarkeit sprachlicher Mittel | Wortschatz zu Körperteilen, Farben, Zahlen und Eigenschaften nutzen |
| Text- und Medienkompetenz | eigene Monsterbilder und kurze Beschreibungen gestalten |
| Sprachlernkompetenz | Wortkarten, Satzstarter und Strategien zum Beschreiben nutzen |
Besonders passend ist das Thema, weil es bildgestützt ist. Die Kinder können ihr Monster sehen, zeigen, malen und beschreiben. Dadurch wird die Sprache direkt mit einem visuellen Produkt verbunden

UB-Reihenplanung
Thema der Reihe
Meet my Monster! – We create, describe and present funny fantasy creatures in English.
Kernanliegen der Reihe
Die Lernenden erweitern ihre kommunikativen Kompetenzen im Fach Englisch, indem sie bekannten Wortschatz zu Körperteilen, Farben, Zahlen und einfachen Eigenschaften auf eine Fantasiefigur anwenden, passende Satzmuster nutzen und ihr eigenes Monster mündlich sowie schriftlich beschreiben, um Sprache kreativ, verständlich und adressatenbezogen zu verwenden.
Aufbau der Reihe
| 1. Welcome to monster world! | Die Lernenden begegnen dem Thema motivierend, indem sie Monsterbilder betrachten, bekannte Wörter zu Farben, Zahlen und Körperteilen aktivieren und erste einfache Äußerungen zu Fantasiefiguren machen, um Vorwissen zu sichern und sprachlich ins Thema einzusteigen. Die Themenfelder monsters, body parts und descriptions sind für den Primarbereich sprachlich anschlussfähig. |
| 2. What does a monster look like? | Die Lernenden erweitern ihren Wortschatz, indem sie Körperteile und beschreibende Wörter wiederholen und auf Monsterbilder anwenden, um Fantasiefiguren zunehmend präzise zu beschreiben. Materialien zu parts of the body und descriptions stützen genau diesen Zugriff. |
| 3. My monster has got ... | Die Lernenden nutzen einfache Satzmuster, indem sie Strukturen wie My monster has got ..., It is ... und It has got ... in Übungen erproben, um Wortschatz in kurze, sinnvolle Aussagen zu überführen. Der Lehrplan betont die Nutzung einfacher sprachlicher Mittel in vertrauten Kommunikationssituationen. |
| 4. Let’s invent a funny monster! | Die Lernenden entwickeln eigene Fantasiefiguren, indem sie Merkmale mithilfe eines Würfelspiels, von Bildkarten oder Wahlaufgaben kombinieren, um ihren bekannten Wortschatz kreativ zu verknüpfen und eine individuelle Figur zu planen. |
| 5. We write and present our monsters. | Die Lernenden verfassen und präsentieren eine einfache Monsterbeschreibung, indem sie Satzbausteine nutzen, einen kurzen Text schreiben und ihr Monster der Lerngruppe vorstellen, um schriftliche und mündliche Sprachproduktion zu verbinden. Der Lehrplan unterstützt kurze adressatenbezogene Äußerungen zu visuellen Impulsen. |
| 6. Guess my monster! | Die Lernenden hören, lesen und sprechen beschreibende Sätze, indem sie Monsterbeschreibungen einander zuordnen oder in einem Guessing Game erraten, um Hörverstehen, Leseverstehen und mündliche Interaktion zu vertiefen. Das knüpft an den kommunikativen und spielerischen Charakter des Primarenglischunterrichts an. |
| 7. Our monster gallery | Die Lernenden sichern und reflektieren ihre Ergebnisse, indem sie ihre Monster in einem Museumsgang präsentieren, Rückmeldungen geben und wiederkehrende Satzmuster erneut anwenden, um Sprachmittel zu festigen und eigene Produkte wertzuschätzen. |

Vertiefung der einzelnen Einheiten
1. Welcome to monster world!
In der ersten Einheit steigen die Kinder motivierend in das Thema ein. Sie betrachten verschiedene Monsterbilder und aktivieren bekannten Wortschatz. Mögliche Impulse: What can you see? Is it big or small? What colour is it? How many eyes has it got? Is it funny or scary?
Mögliche Aktivitäten:
Monsterbilder betrachten und bekannte Wörter sammeln
Wörter nach Themen sortieren und kurze Hörimpulse nutzen
Monster pantomimisch darstellen oder erste Mini-Sätze bilden
Diese Einheit soll Lust auf das Thema machen und gleichzeitig zeigen, welcher Wortschatz schon bekannt ist.
2. What does a monster look like?
In der zweiten Einheit wird der Wortschatz gesichert und erweitert. Der Fokus liegt auf Körperteilen, Farben, Zahlen und einfachen beschreibenden Wörtern.
Mögliche Wortfelder:
body parts: eyes, ears, arms, legs, nose, mouth, teeth, hair
colours: red, blue, green, yellow, purple, black, orange
numbers: one to ten
describing words: big, small, long, short, funny, scary
Mögliche Aktivitäten:
Flashcards zuordnen, Listen and point, Simon says, Monsterbild beschriften
Wort-Bild-Memory, Partnerquiz, „Touch the green monster with three eyes“
Wichtig ist, dass die Kinder die Wörter nicht nur isoliert wiederholen, sondern direkt auf Monsterbilder anwenden.
3. My monster has got …
In der dritten Einheit werden die zentralen Satzmuster eingeführt und geübt.
Mögliche Satzmuster:
My monster has got …
It has got …
It is …
It can …
My monster is …
Mögliche Aktivitäten:
Satzbausteine legen, Lückensätze ergänzen, Monsterkarten beschreiben
Partnerkind hört und malt, Satzstreifen ordnen, Chorisches Sprechen, Mini-Dialoge
Diese Einheit ist wichtig, damit die Kinder später nicht nur einzelne Wörter nennen, sondern einfache zusammenhängende Beschreibungen bilden können.
4. Let’s invent a funny monster!
Jetzt planen und gestalten die Kinder ihr eigenes Monster. Dabei können sie frei zeichnen oder mit einem Würfelspiel Merkmale bestimmen.
Mögliche Würfelideen: number of eyes, number of arms, colour, special body part, ability, feeling or character
Mögliche Aktivitäten:
Monster würfeln
Monster zeichnen
Merkmale ankreuzen
Wortkarten auswählen
Steckbrief vorbereiten
Partnerkind beschreibt das Monster mündlich
Diese Einheit verbindet Kreativität mit Sprachplanung. Die Kinder überlegen: Welche Wörter brauche ich, um mein Monster später zu beschreiben?
5. We write and present our monsters
Diese Einheit eignet sich als UB-Stunde. Die Kinder schreiben mithilfe von Satzbausteinen eine kurze Beschreibung ihres Monsters und präsentieren diese anschließend.
Mögliche Beschreibung:
This is my monster.
My monster has got three eyes.
It has got six legs.
It is purple.
It can fly.
Mögliche Aktivitäten:
Beispielmonster gemeinsam beschreiben und Satzbausteine wiederholen
eigene Monsterbeschreibung schreiben, Partnerkind vorlesen
kurze Präsentation üben und abschließend einen Gallery Walk durchführen
Diese Stunde verbindet Schreiben und Sprechen in einer klaren, motivierenden Aufgabe.
6. Guess my monster!
In dieser Einheit stehen Hörverstehen, Leseverstehen und spielerische Anwendung im Mittelpunkt.
Mögliche Aktivitäten:
Monsterbeschreibung hören und passendes Bild finden
Beschreibung lesen und Monster zuordnen, Guessing game in Partnerarbeit
„Who is it?“, eigene Beschreibung vorlesen, andere Kinder raten, Rückfragen stellen
Mögliche Satzmuster:
Has it got three eyes? Is it green? Can it fly? Is it monster number 4?
Diese Einheit eignet sich gut zur Wiederholung und Festigung.
7. Our monster gallery
Zum Abschluss werden die Ergebnisse präsentiert und gewürdigt. Mögliche Formen: Gallery Walk, Monster Museum, Partnerpräsentation, Mini-Book, Klassenplakat, Audioaufnahme, Guessing Gallery, Monster exhibition
Mögliche Reflexionssätze:
I can describe my monster.
I can say colours.
I can say body parts.
I can use: My monster has got …
I liked …

UB-Stunde
Thema der Stunde
We write and present our monsters.
Kindgerechte Forscherfrage/Stundenfrage
How can I describe my monster in English?
Ziel der Stunde
Die Lernenden verfassen und präsentieren eine einfache Beschreibung ihrer Fantasiefigur, indem sie bekannten Wortschatz zu Körperteilen, Farben, Zahlen und einfachen Eigenschaften mit vorgegebenen Satzmustern kombinieren, um eine kurze verständliche englische Beschreibung zu schreiben und mündlich vorzutragen.
Warum diese Stunde gut passt
Diese Stunde eignet sich sehr gut für einen Unterrichtsbesuch, weil sie:
einen klaren sprachlichen Fokus hat
bekannte Wörter sinnvoll bündelt
Schreiben und Sprechen verbindet
ein sichtbares Lernprodukt entstehen lässt
stark motivierend ist
gut differenzierbar ist
verschiedene Lernzugänge ermöglicht
eine Präsentation in geschütztem Rahmen bietet
Die Kinder wenden Sprache nicht abstrakt an, sondern beschreiben ein eigenes Produkt. Dadurch entsteht ein echter Sprechanlass.
Verlauf der Stunde
| Phase | Inhalt | Methode / Sozialform | Material |
|---|---|---|---|
| Einstieg | Beispielmonster wird gezeigt und gemeinsam beschrieben | Plenum | Monsterbild, Flashcards |
| Wiederholung | Satzmuster und Wortfelder werden aktiviert | Chorisches Sprechen / Tafelarbeit | Satzstreifen, Wortkarten |
| Erarbeitung | Gemeinsames Modellieren einer Monsterbeschreibung | Plenum | Beispieltext, Smartboard |
| Arbeitsphase | Kinder schreiben ihre eigene Monsterbeschreibung | Einzelarbeit / Partnerhilfe | Schreibrahmen, Wortbank, Monsterbild |
| Übung | Kinder lesen ihre Beschreibung einem Partnerkind vor | Partnerarbeit | Feedbackkarte |
| Sicherung | ausgewählte Kinder präsentieren ihr Monster oder Gallery Walk | Plenum / Museumsgang | Monsterbilder |
| Reflexion | „I can describe my monster.“ | Plenum / Exit Ticket | Reflexionskarte |

Einstiegsidee: Monsterkarte
Eine schöne Einstiegsidee ist ein geheimnisvoller Umschlag oder eine abgedeckte Monsterkarte. Die Lehrkraft sagt: Today I brought a funny monster. But we have to describe it in English. Dann wird das Monster nach und nach aufgedeckt.
Mögliche Impulse:
What colour is it? How many eyes has it got?
Has it got arms? Is it funny or scary? What can it do?
Anschließend entsteht gemeinsam eine kurze Beschreibung: This is my monster. It is green. It has got three eyes. It can jump. So wird der Schreibauftrag vorbereitet und die Kinder sehen direkt, was sie später selbst tun sollen.
Differenzierungsmöglichkeiten
Unterstützend
Bildkarten zu body parts, Farbkarten und Zahlenkarten
Satzstarter oder ein Lückentext / Schreibrahmen
Wortbank am Platz oder Partnerarbeit
weniger Merkmale beschreiben
Nachsprechen im Chor und eine Präsentation mit Ablesen
Monster bereits vorgegeben
Erweiternd
freiere Beschreibung ohne Lückentext, sowie zusätzliche Eigenschaften einbauen
Satzmuster It can … nutzen oder längere Beschreibungen mit 5–6 Sätzen
eigene Sätze ergänzen
Monster im Gallery Walk vorstellen
Rückfragen beantworten
Guessing game anleiten
kurze Audioaufnahme erstellen
Ideen für Klasse 1 bis 4
Klasse 1: Spielerische Frühbegegnung
In Klasse 1 würde ich das Thema nur spielerisch und mündlich nutzen. Geeignete Ideen: Farben benennen, Körperteile zeigen, „Touch the monster’s nose“, Monster malen nach Hörimpuls, einzelne Wörter nachsprechen.
Klasse 2: Wörter hören, zeigen und nachsprechen
In Klasse 2 kann man das Thema weiterhin stark mündlich und bildgestützt nutzen. Geeignete Ideen: body parts hören und zeigen, Farben und Zahlen wiederholen, Monster-Memory, Monster nach Diktat malen, einfache Sätze nachsprechen, „My monster is green“.
Klasse 3: Erste einfache Beschreibungen
In Klasse 3 können erste kurze Satzmuster genutzt werden. Geeignete Ideen: Monster beschreiben mit It is …, body parts und colours kombinieren, einfache Sätze legen, Partner beschreibt, Partner malt, Mini-Steckbrief, Guess my monster.
Klasse 4: Eigene Monster schreiben und präsentieren
In Klasse 4 passt die vollständige Reihe besonders gut. Geeignete Ideen: eigenes Monster gestalten, Satzmuster kombinieren, kurze Beschreibung schreiben, Monster präsentieren, Fragen stellen, Guessing game, Gallery Walk, Mini-Book oder Monster Museum.

Materialideen
| Material | Einsatz |
|---|---|
| Monsterbilder | Einstieg, Wortschatzarbeit, Beschreibung |
| Flashcards body parts | Wortschatz sichern |
| Farbkarten | colours wiederholen |
| Zahlenkarten | numbers aktivieren |
| Satzstreifen | Satzmuster sichtbar machen |
| Schreibrahmen | schriftliche Beschreibung unterstützen |
| Word bank | Wörter am Platz verfügbar machen |
| Würfelspiel | Monstermerkmale spielerisch bestimmen |
| Monster-Steckbrief | Merkmale planen |
| Gallery-Walk-Karten | Präsentation strukturieren |
| Feedbackkarten | Rückmeldung geben |
| Mini-Book-Vorlage | Monsterprodukt sammeln |

Typische Schwierigkeiten
Kinder nennen nur einzelne Wörter statt Sätze.
has got wird nicht sicher verwendet.
Satzstellung wird aus dem Deutschen übertragen.
Aussprache von body parts ist unsicher.
Kinder schreiben mehr, als sie mündlich sicher sprechen können.
Zu viele neue Wörter überfordern.
Monsterbeschreibung wird zu frei und verliert den sprachlichen Fokus.
Präsentation dauert zu lange.
Hilfen sind nicht sichtbar genug.
Starke Kinder brauchen zusätzliche Sprachimpulse.

Sachanalyse
Das Thema Meet my Monster verbindet mehrere zentrale Wortschatzfelder des Englischunterrichts in der Grundschule: body parts, colours, numbers, describing words, simple actions. Die Kinder nutzen diesen Wortschatz, um eine Fantasiefigur zu beschreiben. Dafür werden einfache Satzmuster benötigt.
Zentrale Satzmuster sind:
My monster has got …
It has got …
It is …
It can …
This is my monster.
Sprachlich steht damit weniger neue Grammatik im Vordergrund, sondern die Anwendung bekannter Wörter in einfachen, wiederkehrenden Strukturen.
Fachlich bedeutsam ist das Thema, weil die Kinder Wortschatz nicht isoliert lernen. Sie wenden ihn in einer kommunikativen Situation an. Das Monsterbild dient als visueller Impuls und unterstützt das Verstehen, Schreiben und Sprechen.
In Klasse 4 ist die Verbindung von Schreiben und Sprechen besonders passend. Die Kinder können einfache Sätze mithilfe von Satzbausteinen verfassen und anschließend mündlich präsentieren.
Didaktische Begründung
Das Thema ist didaktisch besonders geeignet, weil es kreativ, motivierend und sprachlich überschaubar ist. Monster haben keinen festen Erwartungshorizont. Ein Monster darf drei Augen, fünf Arme oder blaue Haare haben. Dadurch können Kinder Sprache fantasievoll nutzen.
Gleichzeitig ist der sprachliche Rahmen klar. Die Kinder arbeiten mit bekannten Wortfeldern und wiederkehrenden Satzmustern. Das gibt Sicherheit und ermöglicht Erfolgserlebnisse.
Das Thema unterstützt besonders:
Wortschatzfestigung
einfache Satzbildung
mündliche Präsentation
kreatives Gestalten
Hör- und Leseverstehen
adressatenbezogenes Sprechen
Sprachfreude
Für heterogene Lerngruppen ist das Thema gut geeignet. Schwächere Kinder können mit Lückensätzen, Wortkarten und wenigen Merkmalen arbeiten. Stärkere Kinder können zusätzliche Informationen, Fähigkeiten oder Eigenschaften ergänzen.
Besonders wertvoll ist der persönliche Bezug. Die Kinder gestalten ihr eigenes Monster. Dadurch ist die Motivation hoch, dieses Monster auch auf Englisch zu beschreiben.
Methodische Begründung
Methodisch bietet sich ein handlungsorientierter und bildgestützter Aufbau an. Die Kinder lernen nicht zuerst abstrakte Wörter, sondern arbeiten mit Bildern, Karten, eigenen Zeichnungen und Satzbausteinen. Dadurch wird Englisch anschaulich und zugänglich.
Ein sinnvoller methodischer Ablauf ist:
Wortschatz aktivieren
Satzmuster sichern
Beispiel gemeinsam modellieren
eigenes Monster planen
Beschreibung schreiben
Beschreibung üben
Monster präsentieren
reflektieren
Besonders wichtig ist das gemeinsame Modellieren. Die Kinder sollten vor der eigenen Arbeitsphase sehen, wie aus einem Monsterbild eine kurze Beschreibung entsteht.
Satzbausteine und Wortkarten bleiben während der Arbeitsphase sichtbar. So können Kinder selbstständiger arbeiten.
Partnerarbeit ist sinnvoll, weil die Kinder ihre Beschreibung zunächst in einem geschützten Rahmen üben können, bevor sie sie im Plenum präsentieren.
Ein Gallery Walk ist besonders passend, weil viele Kinder gleichzeitig sprechen können und die Präsentation weniger frontal wird.

Was ich bei „Meet my Monster“ im Unterrichtsbesuch beachten würde
Wenn ich einen Unterrichtsbesuch zu My Monster planen würde, würde ich besonders auf diese Punkte achten:
nicht zu viele neue Wörter einführen und Wortschatz vorher sichern
Satzmuster sichtbar machen (Beispiel gemeinsam modellieren)
klare Schreibrahmen anbieten und trotzdem die Mündlichkeit nicht vergessen
Präsentationsphase kurz halten und über Satzanzahl und Hilfen differenzieren
Aussprache vorher üben und Kinder nicht zu freiem Schreiben überfordern
Gallery Walk gut strukturieren und die Reflexion sprachlich einfach halten
Für einen Unterrichtsbesuch würde ich die Stunde We write and present our monsters wählen. Sie ist klar, produktorientiert und zeigt gut, wie Kinder bekannte sprachliche Mittel anwenden.
Wichtig wäre mir, dass der Fokus nicht auf perfekter Grammatik liegt, sondern auf verständlicher Kommunikation. Wenn die Kinder ihr Monster mit einfachen englischen Sätzen beschreiben können, ist der Lernzuwachs sichtbar.
Mein Fazit
Meet my Monster ist ein wunderschönes Thema für Englisch in Klasse 4. Es ist kreativ, motivierend und sprachlich klar. Die Kinder können bekannten Wortschatz aus verschiedenen Bereichen miteinander verbinden und daraus ein eigenes Produkt gestalten.
Besonders stark finde ich, dass alle Kinder auf ihrem Niveau mitmachen können. Manche schreiben drei einfache Sätze mit viel Unterstützung. Andere ergänzen Fähigkeiten, Eigenschaften oder kleine Zusatzinformationen.
Für einen Unterrichtsbesuch eignet sich die Reihe sehr gut, wenn die Stunde klar eingebettet ist. Die UB-Stunde sollte eine Einheit aus der Reihe sein, zum Beispiel die fünfte Einheit, in der die Kinder ihre geplanten Monster beschreiben und präsentieren.
Wenn Kinder am Ende sagen können: I can describe my monster, dann ist der Lernzuwachs klar sichtbar.
Eure Caro
Instagram – Für mehr ehrliche Einblicke in Grundschule, Unterrichtsbesuche, Referendariat und Materialerstellung.
FAQ
Für welche Klasse eignet sich das Thema Meet my Monster?
Das Thema eignet sich besonders gut für Klasse 4. In Klasse 3 kann man es mit stärkerer Unterstützung und einfachen Satzmustern einsetzen. In Klasse 1/2 ist es eher als spielerische Frühbegegnung geeignet.
Welche Wörter brauchen Kinder für Meet my Monster?
Wichtig sind Wörter zu body parts, colours, numbers und einfachen Eigenschaften. Zum Beispiel eyes, arms, legs, green, blue, three, big, small, funny und scary.
Welche Satzmuster passen zu Meet my Monster?
Passende Satzmuster sind: My monster has got …, It has got …, It is …, It can … und This is my monster.
Ist Meet my Monster für einen Unterrichtsbesuch geeignet?
Ja, sehr gut. Das Thema ist motivierend, kreativ, gut differenzierbar und ermöglicht einen sichtbaren Lernzuwachs durch ein eigenes Produkt und eine kurze Präsentation.
Welche UB-Stunde passt zu Meet my Monster?
Eine passende UB-Stunde ist: We write and present our monsters. Die Kinder schreiben eine kurze Monsterbeschreibung mithilfe von Satzbausteinen und präsentieren ihr Monster anschließend.
Wie kann man Meet my Monster differenzieren?
Unterstützend helfen Bildkarten, Wortbanken, Satzstarter, Lückentexte und reduzierte Merkmale. Erweiternd können Kinder längere Beschreibungen schreiben, Fähigkeiten ergänzen oder Rückfragen beantworten.
Was sollte man bei Meet my Monster beachten?
Der Wortschatz sollte nicht zu umfangreich sein. Besser ist es, wenige Wörter und Satzmuster sicher zu üben und diese dann kreativ anzuwenden.




