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Quick Facts: Wie viel verdient man bei Eduki wirklich?
Bei Eduki startest du mit 50 Prozent Honorar bis zum 24. aktiven Material, bekommst 60 Prozent ab 25 bis 99 Materialien und 70 Prozent ab 100 aktiven Materialien. (help.eduki.com)
Transaktionsgebühren fallen laut Eduki seit 1. Juli 2025 je nach Materialtyp an: 0,19 Euro für Standalone-Interactives, 0,39 Euro für Einzelmaterialien und 0,59 Euro für Bundles. Sie greifen ab einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro. (help.eduki.com)
In meinem eigenen Fall verdiene ich aktuell mindestens 500 Euro pro Monat, gute Monate auch bei 1.200 bis 1.500 Euro. Ich habe 338 Materialien online und eine Reichweite von 38,9k Followern. Das ist also kein theoretischer Artikel, sondern ein ehrlicher Mix aus Plattformregeln und eigener Erfahrung.
Wie viel man bei Eduki wirklich verdient, ist eine der Fragen, auf die es zwei ehrliche Antworten gibt. Am Anfang können es nur ein paar Euro pro Woche sein. Mit einem starken Profil, guten Themen und Sichtbarkeit sind aber auch 500 bis 1.500 Euro plus im Monat realistisch. Beides stimmt gleichzeitig.
Die Zahlen zu Honorarstufen, Gebühren und Auszahlung stammen direkt aus dem Eduki Help Center. Meine Angaben zu Reichweite, Materialanzahl und Einnahmen sind meine persönliche Erfahrung. Ich bin also nicht neutral von außen, sondern schreibe als jemand, der selbst auf Eduki verkauft, Schwankungen kennt und auch weiß, wie frustrierend es manchmal sein kann. (help.eduki.com)
Wie funktioniert die Bezahlung bei Eduki?
Eduki arbeitet mit einem Beteiligungsmodell.
Du bekommst nicht den kompletten Verkaufspreis, sondern einen Anteil am Nettopreis. Dieser Anteil hängt davon ab, wie viele aktive Materialien du online hast.
von 0 bis 24 Materialien bekommst du 50 Prozent,
von 25 bis 99 Materialien bekommst du 60 Prozent,
ab 100 aktiven Materialien bekommst du 70 Prozent.
Dazu kommt, dass Eduki die Umsatzsteuer abzieht und Transaktionsgebühren einbehält. (help.eduki.com)
Für viele ist genau das der Moment, in dem sie merken, warum kleine Einzelprodukte finanziell oft enttäuschen. Auf dem Papier klingt ein Verkauf gut. In der Realität bleibt bei günstigen Materialien oft deutlich weniger hängen, als man am Anfang erwartet. Das ist kein Fehler im System, sondern einfach die Plattformlogik.
Wenn du dich dafür interessierst, wie ich digitale Materialien aufbaue und verkaufe, passt dazu auch mein Artikel Materialerstellung mit Canva und natürlich mein Eduki-Profil.

Welche Gebühren zieht Eduki ab?
Seit dem 1. Juli 2025 unterscheidet Eduki die Transaktionsgebühren nach Materialtyp. Laut Help Center sind das:
0,19 Euro für Standalone-Interactives,
0,39 Euro für Einzelmaterialien,
0,59 Euro für Bundles.
Wichtig ist dabei: Diese Transaktionsgebühren gelten laut Eduki erst ab einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro seit deinem ersten Verkauf. Autor*innen unterhalb dieser Grenze sind davon zunächst ausgenommen. (help.eduki.com)
Zusätzlich wird Umsatzsteuer berücksichtigt. Eduki nennt im deutschen Standardfall 7 Prozent, weist aber auch darauf hin, dass die Steuer je nach Käuferland abweichen kann. In Österreich nennt Eduki zum Beispiel 10 Prozent, in der Schweiz 2,5 Prozent. (help.eduki.com)
Das macht einen echten Unterschied. Denn dein Honorar berechnet sich nicht einfach aus dem Listenpreis, sondern aus dem Preis nach Umsatzsteuer und gegebenenfalls nach Transaktionsgebühr.
Was bleibt bei einem Verkauf wirklich übrig?
Eduki selbst gibt ein Rechenbeispiel für ein Einzelmaterial zu 2,99 Euro an. Davon gehen 0,21 Euro Umsatzsteuer ab und 0,39 Euro Transaktionsgebühr. Übrig bleiben 2,39 Euro. Bei 70 Prozent Honorarstufe ergibt das dann 1,67 Euro Honorar. Bei 60 Prozent sind es 1,43 Euro, bei 50 Prozent 1,20 Euro. (help.eduki.com)
Das zeigt sehr klar, warum Preisstrategie so wichtig ist. Ein Material für 1,99 oder 2,21 Euro verkauft sich vielleicht leichter, aber der Hebel ist klein. Genau deshalb empfehle ich nicht, nur Mini-Produkte hochzuladen, sondern auch größere Pakete und Bundles.
| Verkaufspreis | Honorar bei 70 % | Einordnung |
|---|---|---|
| 1,99 € | ca. 1,03 € | nettes Zusatzplus, aber kein starker Hebel |
| 2,49 € | ca. 1,36 € | okay für kleine Produkte |
| 2,95 € | ca. 1,66 € | solide Untergrenze für wertige Einzelmaterialien |
| 4,49 € | ca. 2,66 € | deutlich interessanter |
| 11,83 € | ca. 7,33 € | hier beginnt echte Hebelwirkung |
| 19,99 € | ca. 12,80 € | starke Wirkung bei gutem Bundle |
Diese Beispielwerte stammen aus meinem Input. Die genaue Auszahlung kann je nach Käuferland und Gebührenstatus leicht abweichen. (help.eduki.com)
Wie viel verdient man bei Eduki am Anfang?
Die direkte Antwort ist: Am Anfang meistens wenig.
Eduki zahlt nicht automatisch gut, nur weil du Material hochlädst. Das Help Center erklärt zwar sehr transparent die Honorarlogik, aber nicht jede Plattform mit klarem Modell ist automatisch ein Selbstläufer. Meine ehrliche Erfahrung ist: Die ersten Verkäufe fühlen sich oft eher wie Motivation als wie echtes Einkommen an.
Bei mir war der Start genau so. Erst ein paar Euro. Dann langsam eine Zwischenphase mit ungefähr 50 bis 150 Euro pro Monat. Heute liege ich bei 500 bis 1.500 Euro pro Monat. Der Unterschied war nicht plötzlich mehr Glück, sondern mehr Materialien, bessere Themenwahl, klarere Preisstrategie und deutlich mehr Sichtbarkeit.
Wer sich für das Thema Nebeneinkommen als Lehrkraft interessiert, findet dazu auch meinen Artikel Nebeneinkommen mit Eduki und passend dazu Finanzielle Unterstützung im Referendariat.
Was entscheidet wirklich über deinen Verdienst bei Eduki?
Nicht ein einzelner Faktor, sondern die Kombination aus Thema, Sichtbarkeit, Produktgröße und Durchhaltevermögen.
Das größte Missverständnis ist oft, dass gutes Material allein reichen müsste. Ich wünschte, das wäre so. In Wirklichkeit spielt Sichtbarkeit eine enorme Rolle. Mit 38,9k Followern habe ich heute natürlich eine andere Ausgangslage als ganz am Anfang. Das heißt nicht, dass man ohne große Reichweite nichts verdienen kann. Es heißt nur, dass Reichweite Vertrauen und Klicks beschleunigt.
Dazu kommt die Themenwahl. Saisonale Themen, wiederkehrende Unterrichtsanlässe und Materialien, die Lehrkräften wirklich Zeit sparen, laufen meist besser. Ich plane vieles bewusst im Jahresrhythmus. Das macht einen enormen Unterschied. Ebenso wichtig ist die Produktgröße. Kleine Einzelmaterialien können sinnvoll sein, aber Bundles und Komplettpakete sind oft deutlich stärker.

Warum schwanken die Einnahmen bei Eduki so stark?
Weil Eduki kein festes Gehalt ist, sondern eine Plattform mit saisonalem Verhalten, Suchlogik und Themenwellen.
Das ist der frustrierende Teil. Selbst mit vielen Materialien und großer Reichweite gibt es Monate, die sich zäh anfühlen. Ferienzeiten, Schuljahresanfang, Feiertage, Prüfungsphasen und bestimmte Unterrichtsthemen verändern das Kaufverhalten massiv. Genau deshalb ist ein einzelner guter Monat noch kein stabiles Einkommen und ein schwächerer Monat kein Zeichen dafür, dass alles falsch läuft.
Meine ehrlichste Antwort dazu ist: Diese Schwankungen können frustrieren. Sie sind auch frustrierend. Aber sie gehören dazu. Wer Eduki wie ein zweites festes Gehalt betrachtet, wird an diesen Ausschlägen schneller zweifeln. Wer es als variables Standbein versteht, plant realistischer.
Soll ich eher kleine oder eher teure Materialien verkaufen?
Kleine Materialien sind gut, um Vertrauen aufzubauen, Reichweite zu nutzen und neue Käufer*innen auf dein Profil zu holen. Größere Produkte und Bundles machen dann den eigentlichen Unterschied beim Honorar. Eduki selbst schreibt im Help Center sogar ausdrücklich, dass es sich wegen der geringen Beträge lohnt, auch etwas hochpreisigeres Material anzubieten. Außerdem liegt die Preisspanne für Einzelmaterialien zwischen 1,49 Euro und 24,99 Euro. (help.eduki.com)
Genau deshalb ist mein klarer Rat: Mini-Produkte fair bepreisen, aber nicht glauben, dass du mit lauter 1,99-Euro-Dateien auf Dauer gut verdienst. Das kann funktionieren, wenn du extreme Masse hast. Strategisch einfacher wird es mit wertigen Paketen.
Muss ich Werbung für meine Materialien machen?
Nein, aber es kann helfen. Eduki ist keine Zauberplattform, die gute Produkte automatisch nach oben spült. Sichtbarkeit kommt über Suchverhalten, Profilaufbau, wiederkehrende Themen und eben oft auch über eigene Kanäle. Bei mir spielt Instagram dabei eine große Rolle. Sowohl als Hobby nebenbei, als auch für den Vertrauensaufbau. Menschen kaufen eher, wenn sie wissen, wer hinter dem Material steht und warum es durchdacht ist.
Das ist kein Muss für jede Person. Aber es ist einer der Hebel, wenn du Eduki nicht nur als Ablageort, sondern als echtes zweites Standbein nutzen willst.
Welche Fehler machen viele am Anfang?
Der häufigste Fehler ist eine völlig falsche Erwartung.
Viele denken, ein paar Uploads würden schon reichen. Dann kommen wenige Verkäufe und die Enttäuschung ist groß.
Die anderen typischen Fehler sind zu hohe Preise für zu kleine Produkte, kein klares Profil, keine Sichtbarkeit und keine Strategie. Dazu kommt oft noch ein Problem: Viele behandeln Eduki gleichzeitig wie Business und Hobby. Sie erwarten Business-Einnahmen, investieren aber nur Hobby-Struktur. Das funktioniert meistens nicht.
Wenn du deinen Lehrkräftealltag und Entlastung stärker zusammendenken willst, passt hier auch Wie viel verdient man im Referendariat und Kauf von Unterrichtsmaterialien im Referendariat.
Wann wird aus Eduki ein echtes zweites Standbein?
Dann, wenn du dein Profil als Portfolio denkst.
Mit 338 Materialien online bin ich an einem Punkt, an dem sich Entscheidungen stärker kumulieren. Ein neues gutes Material arbeitet nicht nur für sich, sondern stärkt mein ganzes Profil. Sichtbarkeit, Vertrauen und Wiederkäufe hängen zusammen. Genau deshalb ist Eduki langfristig viel eher ein Portfolio-Spiel als ein Einzelprodukt-Spiel.
Das macht den Einstieg mühsamer, aber es erklärt auch, warum sich Ausdauer auszahlen kann.
Eure Caro
Instagram - Für mehr ehrliche Einblicke in Lehrkräftealltag, Materialerstellung und Eduki.
FAQ
Wie viel verdient man am Anfang bei Eduki?
Am Anfang oft nur wenig. Realistisch sind zuerst eher ein paar Euro pro Woche oder Monat, bevor ein größeres Portfolio spürbar etwas verändert.
Wie funktionieren die Honorarstufen bei Eduki?
Eduki zahlt laut Help Center 50 Prozent bis zum 24. aktiven Material, 60 Prozent von 25 bis 99 Materialien und 70 Prozent ab 100 aktiven Materialien. (help.eduki.com)
Welche Gebühren zieht Eduki ab?
Eduki berücksichtigt Umsatzsteuer und ab einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro auch Transaktionsgebühren. Seit 1. Juli 2025 liegen diese bei 0,19 Euro, 0,39 Euro oder 0,59 Euro, je nach Materialtyp. (help.eduki.com)
Wann zahlt Eduki aus?
Laut Help Center wird dein Honorar ab 10 Euro monatlich bis zur Mitte des Folgemonats, also bis zum 15., auf dein Konto ausgezahlt. (help.eduki.com)
Sind 1.000 Euro im Monat bei Eduki realistisch?
Ja, möglich ist das. Realistisch wird es aber meist erst mit Strategie, Sichtbarkeit, einem größeren Portfolio und passenden Produkten. Von allein passiert das eher selten bzw. sehr langsam.
Sollte ich eher günstige oder teure Materialien anbieten?
Am besten beides, aber mit klarer Gewichtung. Kleine Produkte helfen beim Einstieg, größere Bundles und Komplettpakete machen meist den entscheidenden Umsatzhebel aus.
Muss ich meine Eduki-Einnahmen versteuern?
Ja. Alle Einnahmen von Eduki sind in der Einkommensteuererklärung anzugeben. dafür stellt die Plattform eine Jahresübersicht zur Verfügung. (help.eduki.com)
Ist Eduki eher Hobby oder Business?
Es kann beides sein. Wenn du es wie ein Hobby behandelst, bleibt der Verdienst oft eher klein. Wenn du strategisch arbeitest, kann es ein ernstzunehmendes zweites Standbein werden.






